









Astilbe arendsii 'Fanal' / Prachtspiere
Versand mit DHL: 6,90 € – versandkostenfrei ab 100 €
Frische Gärtnerqualität direkt vom Feld – Staudenbetrieb in 3. Generation
PayPal · Klarna · Apple Pay · Google Pay · Kreditkarte · Vorkasse
Astilbe × arendsii 'Fanal' – Dunkles Granatrot über rotbraunem Laub
Was Astilbe × arendsii 'Fanal' ausmacht
'Fanal' ist die dunkelste unter den roten Prachtspieren: schmale, dichte Rispen in dunklem Granatrot von Juni bis Juli, früher als die meisten Astilben. Dazu kommt das Laub: Es treibt im Frühjahr rotbraun aus und wird später dunkel bronzegrün. Die Royal Horticultural Society hat sie mit dem Award of Garden Merit ausgezeichnet.
Mit 50 bis 60 cm in Blüte gehört sie in die Beetmitte und an den Bachrand. Am stärksten wirkt das dunkle Rot vor hellem Grund – vor hellem Laub, Kies oder einer hellen Wand. Vor einer dunklen Hecke geht es dagegen unter.
Damit es keine Enttäuschung gibt: Über den Standort entscheidet die Bodenfeuchte, nicht der Schatten. Halbschatten ist der übliche Platz; bei gleichmäßig feuchtem Boden verträgt sie auch Sonne. Im trockenen Wurzelbereich großer Bäume geht sie dagegen ein. Sie ist winterhart bis etwa −25 °C und zieht im Winter vollständig ein. Damit sie viele Jahre dicht bleibt, wird sie alle drei bis vier Jahre geteilt.
Vorteile von Astilbe × arendsii 'Fanal'
Dunkles Rot, früh im Jahr
Granatrote Rispen schon ab Juni – zusammen mit den Astary-Sorten reicht die Astilbenblüte bis in den August.Rotbraunes Laub
Schon vor der Blüte ein Hingucker: Der Austrieb ist rotbraun, später dunkel bronzegrün.Für die Beetmitte
50 bis 60 cm hoch, schmale, aufrechte Rispen – ein kräftiger Mittelgrund hinter niedrigen Stauden.Winterschmuck
Die verblühten Rispen trocknen dunkelbraun ein und stehen bis Februar, im Raureif der beste Anblick im leeren Beet.Gern besucht
Schwebfliegen und kleine Wildbienen fliegen die winzigen Einzelblüten an.
Merkmale von Astilbe × arendsii 'Fanal'
- Botanischer Name: Astilbe × arendsii 'Fanal'
- Deutscher Name: Prachtspiere
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Lieferzustand: Von etwa November bis April eingezogen, Wurzelstock mit Austriebsknospen; im Sommer belaubt, mal mit Rispe
- Wuchsform: Aufrecht, horstbildend
- Höhe: 50–60 cm in Blüte
- Breite: 40–50 cm
- Blüte: Schmale, dichte Rispen in dunklem Granatrot
- Blütezeit: Juni bis Juli
- Laub: Treibt rotbraun aus, später dunkel bronzegrün, gefiedert; zieht im Winter ein
- Standort: Halbschatten; bei gleichmäßig feuchtem Boden auch Sonne
- Boden: Humos, nährstoffreich, wasserhaltend
- Wasserbedarf: Hoch – der Boden darf nie ganz austrocknen
- Winterhärte: Bis etwa −25 °C
- Pflanzabstand: Etwa 40 cm, 6 Pflanzen je Quadratmeter
- Teilen: Alle drei bis vier Jahre im Frühjahr oder Herbst
- Auszeichnung: RHS Award of Garden Merit
Astilbe × arendsii 'Fanal' pflegen
Standort:
Halbschatten ist der übliche Platz, aber nicht die Bedingung. Am Bachrand oder in einer feuchten Senke steht sie auch hell und blüht dort kräftig. Trockener Schatten unter großen Bäumen ist der falsche Platz.
Boden:
Humos und nährstoffreich, vor allem wasserhaltend. Schweren Lehm mit Kompost verbessern, sandigen Boden mit Kompost und Laubhumus aufwerten. Eine Mulchschicht aus Laub hält die Feuchte besser als jede Gießkanne.
Bewässerung:
Der Boden darf nie ganz austrocknen. Bei Trockenheit im Sommer durchdringend gießen, lieber seltener und viel als täglich wenig. Zu wenig Wasser zeigt sich zuerst an eingerollten, dann braunen Blatträndern.
Düngung:
Jedes Frühjahr eine Handvoll Kompost direkt auf den Wurzelstock geben – er schiebt sich mit den Jahren nach oben.
Rückschnitt:
Nach der Blüte nicht schneiden. Die Rispen trocknen dunkelbraun ein und schützen über Winter den Wurzelstock. Im Februar oder März alles bodennah abschneiden. Für die Vase im Juni oder Juli schneiden, solange die Rispen farbig sind.
Winter:
Winterhart bis etwa −25 °C, ohne Schutz. Die Pflanze zieht vollständig ein und treibt im Frühjahr rotbraun frisch aus.
Teilen:
Alle drei bis vier Jahre ausgraben, mit dem Spaten teilen und die kräftigen Außenstücke etwas tiefer wieder einsetzen. Sonst wird der Horst in der Mitte kahl.
Astilbe × arendsii 'Fanal' im Garten verwenden
- Am Bachrand: Der beste Platz: dauerhaft feucht, oft hell. Über nassen Steinen kommt das dunkle Rot am besten zur Geltung.
- In der Beetmitte: Mit 50 bis 60 cm hinter niedrigen Stauden – davor 'Astary Red', Purpurglöckchen 'Paris' oder Japanisches Berggras.
- Im halbschattigen Beet: Mit Funkie 'Guacamole', Regenbogenfarn 'Burgundy Lace' und Kaukasus-Vergissmeinnicht 'Jack Frost' – alle wollen humos und feucht; das helle Laub der Funkie hebt das dunkle Rot.
- Mit Weiß: Neben 'Deutschland' mit gleicher Höhe und gleicher Blütezeit – Granatrot und Weiß. Mehr bei unseren Prachtspieren.
- Im Kübel: In einem großen Gefäß mit humoser Erde; im Sommer täglich prüfen, ob der Ballen feucht ist.
- Schnitt- und Trockenblume: Im Juni oder Juli schneiden, getrocknet halten die Rispen lange.
Wann 'Fanal' nicht die richtige Wahl ist
- Wenn der Platz trocken ist: Im trockenen Schatten unter Bäumen geht sie ein. Etwas mehr Trockenheit verträgt die Zwerg-Prachtspiere – aber auch sie nur am lichten Gehölzrand, nicht im dichten Wurzelbereich großer Bäume.
- Wenn nicht gegossen werden kann: In langen Trockenzeiten braucht sie Wasser, sonst werden die Blätter braun.
- Wenn eine kompakte rote Astilbe für die Beetkante gesucht wird: 'Fanal' wird 50 bis 60 cm hoch. Für vorn passt die kompakte 'Astary Red' mit 30 bis 40 cm.
- Wenn Blüte im August gewünscht ist: 'Fanal' blüht von Juni bis Juli. Für den Hochsommer 'Astary Red' oder 'Erika' dazusetzen.
- Wenn der Hintergrund dunkel ist: Vor einer dunklen Hecke geht das Granatrot unter. Dort leuchtet eine weiße Sorte wie 'Deutschland' besser.
- Wenn im Winter eine belaubte Pflanze erwartet wird: Von etwa November bis April kommt sie eingezogen, nur mit Wurzelstock und Knospen.
Häufige Fragen zu Astilbe × arendsii 'Fanal'
1. Wie sieht die Pflanze bei der Lieferung aus?
Das hängt von der Jahreszeit ab. Von etwa November bis April hat sie eingezogen, im Topf sitzen Wurzelstock und Knospen. Im Sommer kommt sie belaubt, mal mit Rispe. Der Topf ist immer 9 × 9 cm.
2. Meine Prachtspiere bekommt braune, eingerollte Blätter. Woran liegt das?
Fast immer an Trockenheit. Was braun ist, wird nicht wieder grün, die Pflanze erholt sich aber, wenn sie wieder gleichmäßig Wasser bekommt. Eine Mulchschicht hilft mehr als häufiges Gießen.
3. Soll ich die verblühten Rispen abschneiden?
Nein. Sie trocknen dunkelbraun ein, schmücken das Beet bis Februar und schützen den Wurzelstock. Geschnitten wird im Februar oder März. Für die Vase im Juni oder Juli schneiden.
4. Was ist der Unterschied zu 'Astary Red'?
'Fanal' ist mit 50 bis 60 cm höher, ihr Rot ist dunkler und sie blüht früher, von Juni bis Juli. 'Astary Red' bleibt mit 30 bis 40 cm kompakt und blüht von Ende Juni bis August.
5. Warum ist das junge Laub rotbraun?
Das gehört zur Sorte. 'Fanal' treibt im Frühjahr rotbraun aus, später wird das Laub dunkel bronzegrün. Zusammen mit den dunklen Rispen wirkt sie vor hellem Grund am stärksten.
6. Wann und wie wird 'Fanal' geschnitten?
Einmal im Jahr, im Februar oder März: dann alle alten Stiele bodennah abschneiden, bevor der neue Austrieb kommt. Nach der Blüte nicht schneiden – die dunkelbraunen Rispen schmücken das Beet bis in den Winter und schützen den Wurzelstock.
7. Welche Pflanzen passen dazu?
Alles, was denselben feuchten, halbschattigen Platz mag: Funkien, Farne, Purpurglöckchen, Japanisches Berggras und Kaukasus-Vergissmeinnicht. Daneben passt 'Deutschland' mit gleicher Höhe und gleicher Blütezeit – Granatrot und Weiß.
Fazit zu Astilbe × arendsii 'Fanal'
Die dunkelrote Prachtspiere für feuchte, halbschattige Plätze: granatrote Rispen von Juni bis Juli über rotbraun austreibendem Laub, 50 bis 60 cm hoch, im Winter dunkelbraune Rispen statt leerer Erde. Wichtig sind feuchter Boden, ein heller Hintergrund und alle drei bis vier Jahre eine Teilung. Winterhart bis etwa −25 °C. Frisch aus unserem Bestand, aus einer Gärtnerei in 3. Generation in Goch am Niederrhein.
Optionen auswählen










Diese Staude
Dunkles Granatrot, RHS-AuszeichnungAstilbe 'Fanal' – Prachtspiere
Die dunkelste unter den roten Prachtspieren, ausgezeichnet mit dem Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society: schmale, dichte Rispen in dunklem Granatrot von Juni bis Juli über rotbraun austreibendem Laub, 50 bis 60 cm hoch. Über den Standort entscheidet die Bodenfeuchte, nicht der Schatten – bei feuchtem Boden verträgt sie auch Sonne. Ihr Platz ist die Beetmitte und der Bachrand, am besten vor hellem Grund.

Die Blüte
Dunkles Rot, früh im Jahr
Von Juni bis Juli stehen schmale, dichte Rispen in dunklem Granatrot über gefiedertem Laub, das im Frühjahr rotbraun austreibt und später dunkel bronzegrün wird. Jede Rispe besteht aus hunderten winziger Einzelblüten; Schwebfliegen und kleine Wildbienen besuchen sie gern. 'Fanal' blüht früher als die meisten Astilben. Vor hellem Laub oder Kies leuchtet das Rot, vor einer dunklen Hecke geht es unter.
- Dunkles Granatrot
- Juni bis Juli
- Rotbraun austreibendes Laub
- RHS Award of Garden Merit

Ehrlich vorab
Nicht der Schatten entscheidet, sondern das Wasser
Astilben brauchen Boden, der nie ganz austrocknet. Ob sie dabei in der Sonne oder im Schatten stehen, ist zweitrangig: Am feuchten Bachrand blüht 'Fanal' auch in der Sonne kräftig. Im trockenen Wurzelbereich großer Bäume geht sie dagegen ein. Zu wenig Wasser zeigt sich zuerst an eingerollten, dann braunen Blatträndern. Eine Mulchschicht aus Laub hält die Feuchte, bei Trockenheit im Sommer durchdringend gießen.
- Boden darf nie ganz austrocknen
- Feucht: auch Sonne möglich
- Trockener Baumschatten ist der falsche Platz
- Mulch aus Laub hält die Feuchte

Die Größe
Die Prachtspiere für die Beetmitte
In Blüte wird 'Fanal' 50 bis 60 cm hoch und 40 bis 50 cm breit. Damit gehört sie in die Mitte des Beets und an den Bachrand – davor passt die kompakte 'Astary Red' mit 30 bis 40 cm.
- 50–60 cm hoch in Blüte
- 40–50 cm breit
- Für Beetmitte und Bachrand
- Davor kompakte Sorten

Ehrlich vorab
So kommt Ihre Prachtspiere bei Ihnen an
Sie erhalten eine junge Pflanze im 9 × 9 cm Topf aus unserer Gärtnerei in 3. Generation. Wie sie aussieht, hängt von der Jahreszeit ab: Von etwa November bis April hat sie ihr Laub eingezogen, im Topf sitzen Wurzelstock und Austriebsknospen. Das ist normal, im Frühjahr treibt sie rotbraun frisch aus. Im Sommer kommt sie belaubt, mal mit Rispe. Bitte das Paket gleich öffnen, den Ballen gründlich wässern und bald pflanzen.
- Herbst und Winter: eingezogen, Knospen sichtbar
- Sommer: belaubt, mal mit Rispe
- Frisch aus unserem Bestand in Goch am Niederrhein
- Gärtnerei in 3. Generation
Was wann passiert
Von der Jungpflanze zum blühenden Horst
Der häufigste Grund für Enttäuschung ist keine schlechte Pflanze, sondern ein zu trockener Platz. Deshalb zeigen wir die vier Schritte, bevor Sie bestellen.
So kommt sie an
Eine junge Pflanze im 9 × 9 cm Topf – im Winter eingezogen, im Sommer belaubt, mal mit Rispe.
Nach dem Pflanzen
In humosen, feuchten Boden mit etwa 40 cm Abstand setzen, angießen und mit Laub mulchen. Im ersten Sommer regelmäßig gießen.
Erster Sommer
Meist zeigt sie schon im ersten Sommer ein, zwei Rispen, noch an einer kleineren Pflanze.
Ab dem zweiten Jahr
Jetzt erreicht sie 50 bis 60 cm und bildet einen dichten Horst. Alle drei bis vier Jahre teilen, dann bleibt sie dicht.
Was wir nicht versprechen: dass sie im trockenen Schatten unter Bäumen gedeiht. Etwas mehr Trockenheit verträgt unsere Zwerg-Prachtspiere, aber auch sie nur am lichten Gehölzrand.

Standort und Boden
Halbschatten und Boden, der nie austrocknet
Halbschatten ist der übliche Platz, aber nicht die Bedingung. Am Bachrand oder in einer feuchten Senke steht sie auch hell und blüht dort kräftig. Der Boden ist humos und nährstoffreich, vor allem wasserhaltend. Schweren Lehm mit Kompost verbessern, sandigen Boden mit Kompost und Laubhumus aufwerten.
- Halbschatten, feucht auch Sonne
- Humos und nährstoffreich
- Wasserhaltend, nie ganz trocken
- Mulch aus Laub

Der Schnitt
Rispen stehen lassen, im Februar schneiden
Nach der Blüte nicht schneiden. Die Rispen trocknen dunkelbraun ein, schmücken das Beet bis Februar und schützen über Winter den Wurzelstock. Im Februar oder März alles bodennah abschneiden, dann treibt sie rotbraun frisch aus. Für die Vase im Juni oder Juli schneiden, solange die Rispen farbig sind.
- Nach der Blüte nicht schneiden
- Dunkelbraune Rispen als Winterschmuck
- Im Februar oder März bodennah schneiden
- Für die Vase im Juni oder Juli

Für viele Sommer
Alle drei bis vier Jahre teilen
Astilben schieben ihren Wurzelstock mit den Jahren nach oben. Geben Sie jedes Frühjahr etwas Kompost direkt auf den Horst, teilen Sie die Pflanze alle drei bis vier Jahre und setzen Sie die Stücke tiefer. So bleibt sie dicht und blüht kräftig. Winterhart bis etwa −25 °C. Die Pflanze zieht im Winter vollständig ein, ein Winterschutz ist nicht nötig.
- Winterhart bis etwa −25 °C
- Jedes Frühjahr Kompost auf den Horst
- Alle drei bis vier Jahre teilen
- Stücke etwas tiefer setzen

Die Pflanzung
Etwa 40 cm Abstand, gern in Gruppen
Mit etwa 40 cm Abstand stehen 6 Pflanzen je Quadratmeter, am schönsten in Gruppen ab drei – eine einzelne Astilbe wirkt schmal. Gepflanzt wird bei offenem Boden das ganze Jahr, im Kübel in einem großen Gefäß mit humoser Erde.
- Abstand etwa 40 cm
- 6 Pflanzen je m²
- In Gruppen ab drei
- Im Kübel großes Gefäß
Ehrlich gesagt
Wo 'Fanal' richtig ist – und wo nicht
Die rechte Spalte ist uns wichtiger als die linke. Fast alle Enttäuschungen kommen von einem zu trockenen Platz.
Ja, hier ist sie richtig
- Am feuchten Bachrand
- In der Beetmitte hinter niedrigen Stauden
- Vor hellem Grund: Kies, helles Laub, helle Wand
- Im halbschattigen Beet mit Funkien und Farnen
- Im großen Kübel mit humoser Erde
- Neben 'Deutschland' in Granatrot und Weiß
Lieber nicht, hier wird es schwierig
- Im trockenen Schatten unter großen Bäumen
- Wo im Sommer nicht gegossen werden kann
- Vor einer dunklen Hecke
- Wenn eine kompakte Astilbe für die Beetkante gesucht wird
- Wenn Blüte im August gewünscht ist
- Wenn im Winter eine belaubte Pflanze erwartet wird
Für vorn an der Beetkante passt eher die kompakte 'Astary Red', für den lichten Gehölzrand unsere Zwerg-Prachtspiere.
Wohin damit
Wo 'Fanal' am schönsten wirkt
Halbschatten, feuchter Boden und eine Gruppe statt einer einzelnen Pflanze. Der Pflanzabstand beträgt etwa 40 Zentimeter, 6 Pflanzen je Quadratmeter.

Am Bach
Zwischen moosigen Steinen
Dauerhaft feucht, oft hell – dort blüht sie am kräftigsten.

Am Steg
An beiden Ufern
In Gruppen ab drei an beiden Seiten eines Stegs oder Weges.

Im Holzbottich
Großes Gefäß am Wasser
In einem großen Gefäß mit humoser Erde; im Sommer täglich prüfen, ob der Ballen feucht ist.

Im Winter
Dunkelbraune Rispen
Die verblühten Rispen bleiben stehen und schmücken das Beet bis Februar.
Alle Daten auf einen Blick
Der Steckbrief
Die Angaben gelten für einen Platz mit gleichmäßig feuchtem, humosem Boden – und für die eingewachsene Pflanze ab dem zweiten Jahr.
- Botanischer Name
- Astilbe × arendsii 'Fanal'
- Deutscher Name
- Prachtspiere
- Familie
- Steinbrechgewächse (Saxifragaceae)
- Auszeichnung
- RHS Award of Garden Merit
- Wuchsform
- Aufrecht, horstbildend
- Höhe
- 50–60 cm in Blüte
- Breite
- 40–50 cm
- Laub
- Treibt rotbraun aus, später dunkel bronzegrün; zieht im Winter ein
- Blüte
- Schmale, dichte Rispen in dunklem Granatrot
- Blütezeit
- Juni bis Juli
- Standort
- Halbschatten; bei gleichmäßig feuchtem Boden auch Sonne
- Boden
- Humos, nährstoffreich, wasserhaltend
- Wasserbedarf
- Hoch – nie ganz austrocknen lassen
- Winterhärte
- Bis etwa −25 °C
- Pflanzabstand
- Etwa 40 cm, 6 Pflanzen je m²
- Schnitt
- Rispen über Winter stehen lassen, im Februar oder März bodennah
- Teilen
- Alle drei bis vier Jahre
- Lieferzustand
- Von etwa November bis April eingezogen, im Sommer belaubt, mal mit Rispe
- Topfgröße
- 9 × 9 cm (0,5 Liter)
Das Gartenjahr
Wann pflanzen, wann blüht sie, wann wird geschnitten?
Kräftige Farbe heißt Hauptzeit, blasse Farbe heißt: geht auch.
Von etwa November bis April kommt sie eingezogen, mit Wurzelstock und Knospen.
Dunkelrot, Karminrot oder Weiß
Drei Prachtspieren aus unserem Sortiment
Alle drei kommen im 9 × 9 cm Topf und wollen feuchten, humosen Boden im Halbschatten. 'Fanal' und 'Deutschland' sind gleich hoch und blühen zuerst, 'Astary Red' ist kompakt und blüht danach.
| Merkmal | Diese Staude Astilbe 'Fanal'Dunkles Granatrot, 50 bis 60 cm | Astilbe 'Astary Red'Karminrot und kompakt | Astilbe 'Deutschland'Reines Weiß, 50 bis 60 cm |
|---|---|---|---|
| Blütenfarbe | Dunkles Granatrot. | Kräftiges Karminrot. | Reines Weiß. |
| Blütezeit | Juni bis Juli. | Ende Juni bis August. | Juni bis Juli. |
| Höhe | 50 bis 60 cm. | 30 bis 40 cm. | 50 bis 60 cm. |
| Wuchs | Beetmitte, rotbraunes Laub. | Kompakt, für Beetkante und Kübel. | Höher, für die Beetmitte. |
| Topf | 9 × 9 cm, 0,5 Liter. | 9 × 9 cm, 0,5 Liter. | 9 × 9 cm, 0,5 Liter. |
| Zur Pflanze | Zur Pflanze |
Kurz gesagt: 'Fanal' für dunkles Rot in der Beetmitte, daneben 'Deutschland' in Weiß, davor die kompakte 'Astary Red'.
Häufige Fragen
Was Kundinnen und Kunden vor dem Kauf fragen
Wenn eine Frage offen bleibt: Wir sind eine Gärtnerei und antworten selbst.
Wie sieht die Pflanze bei der Lieferung aus?
Das hängt von der Jahreszeit ab. Von etwa November bis April hat sie eingezogen, im Topf sitzen Wurzelstock und Knospen. Im Sommer kommt sie belaubt, mal mit Rispe. Der Topf ist immer 9 × 9 cm.
Meine Prachtspiere bekommt braune, eingerollte Blätter. Woran liegt das?
Fast immer an Trockenheit. Was braun ist, wird nicht wieder grün, die Pflanze erholt sich aber, wenn sie wieder gleichmäßig Wasser bekommt. Eine Mulchschicht hilft mehr als häufiges Gießen.
Soll ich die verblühten Rispen abschneiden?
Nein. Sie trocknen dunkelbraun ein, schmücken das Beet bis Februar und schützen den Wurzelstock. Geschnitten wird im Februar oder März. Für die Vase im Juni oder Juli schneiden.
Was ist der Unterschied zu 'Astary Red'?
'Fanal' ist mit 50 bis 60 cm höher, ihr Rot ist dunkler und sie blüht früher, von Juni bis Juli. 'Astary Red' bleibt mit 30 bis 40 cm kompakt und blüht von Ende Juni bis August.
Warum ist das junge Laub rotbraun?
Das gehört zur Sorte. 'Fanal' treibt im Frühjahr rotbraun aus, später wird das Laub dunkel bronzegrün. Zusammen mit den dunklen Rispen wirkt sie vor hellem Grund am stärksten.
Wann und wie wird 'Fanal' geschnitten?
Einmal im Jahr, im Februar oder März: dann alle alten Stiele bodennah abschneiden, bevor der neue Austrieb kommt. Nach der Blüte nicht schneiden – die dunkelbraunen Rispen schmücken das Beet bis in den Winter und schützen den Wurzelstock.
Welche Pflanzen passen dazu?
Alles, was denselben feuchten, halbschattigen Platz mag: Funkien, Farne, Purpurglöckchen, Japanisches Berggras und Kaukasus-Vergissmeinnicht. Daneben passt 'Deutschland' mit gleicher Höhe und gleicher Blütezeit – Granatrot und Weiß.






