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Euphorbia - Wolfsmilch Stauden Gaenge

Euphorbia - Wolfsmilch

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11 Produkte

Wilde Euphorbia martinii Staude mit grünen, gezackten Blättern und gelben Blüten, wächst in einem Garten.
(5.0)
Mittelmeer-Wolfsmilch Euphorbia characias ‚Wulfenii‘, Staude mit blaugrauen Blättern und gelben Blüten, von Stauden Gänge
Bunte Euphorbia martinii 'Ascot Rainbow'® Staude mit bunten Blättern, wächst auf einem Gartenboden, von Stauden Gänge.
Rote Blätter der Staude Euphorbia amydaloides 'Miners Merlot' / Wolfsmilch, mit grünen Blättern und staudenartigem Wuchs
Mittelmeer-Wolfsmilch Euphorbia characias 'Blue Wonder' Staude, grüne Blätter und bläuliche Blüten, von Stauden Gänge.
Walzen-Wolfsmilch hängt in Kaskaden über eine Trockenmauer, gelbgrüne Blütenstände
Rote Blätter der Euphorbia amygdaloides 'Purpurea', rotblättrige Wolfsmilch, Staude mit blühenden grünen Blättern
Blick auf die Euphorbia palustris, Sumpf-Wolfsmilch, eine große Staude mit grünen Blättern und aufrechtem Wuchs.
Mandelblättrige Wolfsmilch, Euphorbia amygdaloides ssp. 'Robbiae', Staude mit grünen Blättern und gelblichen Blüten, Stauden Gänge
Himalaya-Wolfsmilch Euphorbia griffithii 'Fireglow', Staude mit leuchtend roten Blättern und grünen Stängeln, in Gartenumgebung
Mittelmeer-Wolfsmilch Euphorbia characias, grüne Staude mit aufrechten Blättern und gelben Blüten, von Stauden Gänge.

Wolfsmilch ist keine Gattung, sondern ein Baukasten. Unsere elf Arten reichen vom 10 cm flachen Steingartenteppich bis zur 1,50 m hohen Mittelmeerstaude, von der Sumpfpflanze am Teichrand bis zum Bodendecker im Trockenschatten. Was sie eint: immergrünes oder farbiges Laub, leuchtend gelbgrüne Hochblätter im Frühjahr und die Fähigkeit, mit wenig auszukommen. Was sie trennt, ist der Standort – danach ist diese Seite sortiert.

Welche Wolfsmilch passt an Ihren Platz?

Sonnig und trocken

Die mediterranen Arten sind die auffälligsten: Euphorbia characias wird 80 bis 150 cm hoch und trägt silbrig-blaugraues, immergrünes Laub, 'Wulfenii' (80–120 cm) und 'Blue Wonder' (60–90 cm) bleiben etwas kompakter. Ihre großen gelbgrünen Blütenstände stehen schon ab März – zu einer Zeit, in der im Beet sonst wenig los ist. Achtung bei der Winterhärte: Die characias-Gruppe hält nur −10 bis −15 °C aus und braucht in rauen Lagen einen Schutz.

Flach und für Mauerkronen, Kiesbeete und Tröge: Euphorbia myrsinites, die Walzen-Wolfsmilch, wird nur 10 bis 15 cm hoch, kriecht bis 40 cm breit und ist mit −20 °C deutlich härter.

Halbschattig bis schattig

Zwei Arten kommen mit wenig Licht zurecht und sind damit für die schwierigen Stellen unter Gehölzen interessant. 'Robbiae' (30–50 cm) wächst bodendeckend, hat dunkelgrünes glänzendes Laub und bleibt immergrün. 'Miners Merlot' setzt mit dunkelpurpurnem bis schwarzrotem Laub den stärksten Kontrast, den man im Schatten setzen kann.

Fürs Staudenbeet, mit farbigem Laub

'Purpurea' (40–60 cm, −20 °C) trägt dunkelpurpurnes Laub unter gelbgrünen Hochblättern – dieser Kontrast ist der Grund, sie zu pflanzen. Euphorbia martinii bringt blaugrünes Laub mit purpurrotem Blütenzentrum, 'Ascot Rainbow®' ist grün-gelb panaschiert und färbt im Herbst rötlich.

Feucht bis nass

Zwei Arten fallen aus dem Trockenheitsschema: Euphorbia palustris, die Sumpf-Wolfsmilch, will feuchten bis sumpfigen Boden und gehört an den Teichrand – 80 bis 120 cm hoch, winterhart bis −25 °C, mit gelb-oranger bis rötlicher Herbstfärbung. 'Fireglow' (60–90 cm) mag es frisch bis feucht und ist die einzige mit orangeroten Hochblättern von Mai bis Juli. Sie ist außerdem die einzige, die Ausläufer bildet – im Beet also mit Abstand setzen oder bewusst als Fläche verwenden.

Standort, Boden und der eine Sicherheitshinweis

Mit Ausnahme der beiden Feuchtarten gilt für alle: durchlässiger Boden, eher mager, keine Staunässe. Wolfsmilch verträgt Trockenheit weit besser als Nässe – wer sie verliert, hat sie meist zu nass gehalten oder gedüngt.

Wichtig: Der Milchsaft reizt Haut und Augen. Alle Euphorbien führen einen weißen Saft, der beim Anschneiden austritt. Tragen Sie beim Rückschnitt Handschuhe und fassen Sie sich nicht ins Gesicht. Das ist kein Grund, auf die Pflanze zu verzichten – man muss es nur wissen. Bei kleinen Kindern und knabbernden Haustieren im Garten sollten Sie den Standort bewusst wählen.

Geschnitten wird nach der Blüte: Die verblühten Triebe an der Basis herausnehmen, das immergrüne Laub der jungen Triebe stehen lassen. Bei den immergrünen Arten den Rückschnitt nicht in den Winter legen.

Wolfsmilch im Beet kombinieren

Das Gelbgrün der Hochblätter ist eine ungewöhnliche Farbe und braucht ruhige Nachbarn. Im Trockenbeet passen Blauraute, Edeldistel und Blauschwingel; im Kiesbeet Mittagsblume und Teppich-Thymian. Für die Schattenarten sind Funkien, Farne und Bergenien die Partner. Fertig geplant finden Sie das im Kies- und Präriegarten.

Häufige Fragen zur Wolfsmilch

Ist Wolfsmilch giftig?

Der Milchsaft reizt Haut und Schleimhäute und sollte nicht in die Augen gelangen. Beim Schneiden Handschuhe tragen, danach Hände waschen. Im Beet stehend geht von der Pflanze keine Gefahr aus – kritisch wird es erst beim Verletzen der Triebe.

Welche Wolfsmilch ist am winterhärtesten?

Die Sumpf-Wolfsmilch und 'Fireglow' mit je −25 °C, dicht gefolgt von 'Purpurea', 'Robbiae', 'Miners Merlot' und der Walzen-Wolfsmilch mit −20 °C. Am empfindlichsten ist die mediterrane characias-Gruppe mit −10 bis −15 °C.

Warum verkahlt meine Wolfsmilch von unten?

Das ist bei den aufrechten Arten normal: Die zweijährigen Triebe blühen und sterben danach ab, während unten schon neue nachwachsen. Schneiden Sie die abgeblühten Triebe direkt an der Basis heraus, dann bleibt der Horst dicht.

Wird Wolfsmilch von Wild verschont?

In aller Regel ja. Wegen des Milchsafts wird sie von Rehen und Kaninchen gemieden – das macht sie für Gärten am Feldrand interessant, wo andere Stauden regelmäßig abgefressen werden.