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Elaeagnus - Wintergrüne Ölweide Stauden Gaenge

Elaeagnus - Wintergrüne Ölweide

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TopsellerWintergrüne Elaeagnus ebbingei, Ziergras von Stauden Gänge, mit silbrigen Blättern und buschiger Wuchsform.

Die Wintergrüne Ölweide blüht dann, wenn sonst nichts mehr blüht – und man riecht sie, bevor man sie sieht. Von September bis November öffnen sich unscheinbare cremeweiße Blüten mit einem intensiven, süßlichen Duft. Dazu immergrünes Laub mit silbrig glänzender Unterseite, das bei jedem Windstoß aufblitzt.

Wofür die Ölweide gemacht ist

Die Hecke für schwierige Lagen

Elaeagnus ebbingei wird 2 bis 3 m hoch und ebenso breit, wächst dicht buschig und verträgt den Schnitt gut. Ihre eigentliche Stärke liegt aber dort, wo andere Heckenpflanzen aufgeben: Sie ist wind- und salzresistent und kommt mit trockenen, sandigen Böden zurecht. Für Küstennähe, zugige Ecken, Straßenränder mit Streusalz und magere Standorte ist sie die naheliegende Wahl.

Als Solitär und Windschutz

Freistehend wächst sie breit und wird zu einem dichten, silbrig schimmernden Busch. Als Windschutzpflanzung vor einem empfindlicheren Beet nimmt sie dem Wind die Schärfe, ohne selbst Schaden zu nehmen. Auch als hoher Sichtschutz im Kübel funktioniert sie, solange das Gefäß groß genug ist.

Standort, Schnitt und die Winterhärte

Die Ölweide steht sonnig bis halbschattig. Der Boden soll durchlässig sein, trocken bis frisch, sandig bis lehmig – nasse, verdichtete Böden mag sie nicht. Gedüngt werden muss sie kaum: Sie kommt auf mageren Standorten gut zurecht.

Beim Winter lohnt der genaue Blick. Mit etwa −15 °C ist sie weniger hart als Liguster, Eibe oder Japanische Stechpalme. In milden Lagen und im Weinbauklima ist das unproblematisch, in rauen Lagen sollte sie geschützt stehen und im ersten Winter eine Abdeckung bekommen. Im Kübel ist ein Winterschutz Pflicht, weil der Ballen dort durchfriert.

Geschnitten wird im Frühjahr, nach dem Frost und vor dem Austrieb. Ein zweiter, leichter Schnitt ist nach dem ersten Austrieb möglich – aber nicht später als im Juli, sonst schneiden Sie die Herbstblüte weg. Genau das ist der häufigste Fehler: Wer die Hecke im September in Form bringt, verzichtet auf den Duft.

Für eine geschlossene Hecke rechnen Sie mit zwei Pflanzen pro laufendem Meter.

Ölweide im Garten kombinieren

Als silbriges, immergrünes Gerüst passt sie zu Pflanzen mit derselben Trockenheitstoleranz. In der Küstenoptik stehen Strandhafer und Blauer Strandroggen davor, im Beet Blauraute und Blauschwingel. Als Heckenpartner mit anderer Blattstruktur eignen sich Rote Glanzmispel und Japanische Stechpalme. Alle Heckenpflanzen finden Sie hier, den passenden Stil im Strand- und Dünengarten.

Häufige Fragen zur Wintergrünen Ölweide

Ist die Ölweide immergrün?

Ja, sie behält ihr Laub den ganzen Winter. Die dunkelgrüne Oberseite und die silbrig glänzende Unterseite geben ihr auch im Januar Leben – besonders an windigen Tagen, wenn die Blätter umschlagen.

Wann duftet sie?

Von September bis November. Die Blüten selbst sind klein und cremeweiß und fallen kaum auf; der Duft dagegen trägt weit und ist zu dieser Jahreszeit umso auffälliger, weil kaum etwas anderes blüht.

Verträgt sie Meeresluft und Streusalz?

Ja, das ist eine ihrer besten Eigenschaften. Sie ist ausgesprochen salz- und windverträglich und deshalb in Küstennähe und an salzbelasteten Straßenrändern eine der wenigen brauchbaren immergrünen Hecken.

Wie schnell wächst sie?

Zügig – etwa 20 bis 30 cm im Jahr, bei gutem Stand auch mehr. Eine Sichtschutzhecke aus kräftigen Pflanzen ist in drei bis vier Jahren geschlossen.