Die Freilandgloxinie sieht aus wie eine Topfpflanze aus dem Gewächshaus, wächst aber im Freien – allerdings nur bis etwa −15 °C. In kalten Regionen braucht Incarvillea delavayi deshalb einen leichten Winterschutz, und Staunässe verträgt sie nicht. Dafür trägt sie von Mai bis Juli große, trompetenförmige Blüten über gefiedertem Laub. Beide Sorten werden 30 bis 50 cm hoch und kommen im 9 × 9 cm Topf (0,5 Liter).
Welche Freilandgloxinie passt?
Rosa bis purpur
Die Freilandgloxinie blüht trichterförmig in Rosa bis Purpur über tiefgrünem, gefiedertem Laub. Sie wächst aufrecht und horstig, 30 bis 40 cm breit.
Reinweiß
'Alba' blüht reinweiß mit gelbem Schlund über dunkelgrünem Laub. Sie wächst aufrecht und buschig, ebenfalls 30 bis 40 cm breit.
Standort, Boden und Pflege
Die Freilandgloxinie steht sonnig bis halbschattig in durchlässigem, humosem Boden, mäßig trocken bis frisch. Staunässe vermeiden Sie, nach der Pflanzung gießen Sie regelmäßig, bis sie eingewachsen ist.
Verblühte Blüten entfernen Sie regelmäßig, das verlängert die Blütezeit. Bis etwa −15 °C ist sie winterhart; in kalten Regionen hilft ein leichter Winterschutz. Im Kübel bringt sie Exotik auf Terrasse und Balkon.
Freilandgloxinie kombinieren
Im sonnigen Beet passt sie zu Nelkenwurz, Zierlauch und Salbei. Niedrige Gräser wie Blauschwingel setzen ruhige Flächen dazu. Weitere Ideen finden Sie unter Stauden für die Sonne.
Häufige Fragen zur Freilandgloxinie
Ist die Freilandgloxinie winterhart?
Bis etwa −15 °C. In kalten Regionen braucht sie einen leichten Winterschutz.
Wann blüht sie?
Von Mai bis Juli. Wer Verblühtes entfernt, verlängert die Blüte.
Ist sie giftig?
Nein. Incarvillea delavayi gilt als nicht giftig.
Kann ich sie im Kübel halten?
Ja, in durchlässigem Substrat. Staunässe vermeiden Sie auch dort.





