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Hakonechloa - Japanisches Berggras Stauden Gaenge

Hakonechloa - Japanisches Berggras

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Japanisches Berggras ist das beste Gras für den Schatten – und praktisch das einzige, das dort wirklich schön wird. Alle Sorten bleiben 30 bis 50 cm hoch und 40 bis 60 cm breit, sie hängen sanft über und unterscheiden sich fast nur in der Laubfarbe. Danach wählen Sie.

Welches Berggras passt in Ihre Ecke?

Nach Laubfarbe im Sommer

Rein goldgelb ist 'All Gold' – die hellste Sorte und die richtige, wenn eine dunkle Ecke aufgehellt werden soll. 'Aureola' ist goldgelb mit grünen Streifen und wirkt dadurch lebendiger, 'Sunny Delight' ebenfalls goldgelb. Ruhig grün bleiben die reine Art Hakonechloa macra und 'Nicolas'; 'Naomi' liegt mit grünem Laub und goldenen Nuancen dazwischen.

Nach Herbstfärbung

Im Oktober wird der Unterschied größer als im Sommer. Am spektakulärsten färbt sich 'Naomi' tief purpurrot, dicht gefolgt von 'Nicolas' in Orange bis Kupferrot. 'All Gold' geht ins Goldorange, 'Sunny Delight' bekommt orangefarbene Nuancen, 'Aureola' rötlich-goldene Töne, die Art färbt goldgelb bis kupferbronze. Wer den Herbst als Hauptauftritt will, nimmt 'Naomi' oder 'Nicolas'.

Von der Art gibt es zusätzlich einen XXL-Topf – sinnvoll, weil Berggras langsam wächst und man sich damit zwei Jahre Wartezeit spart.

Standort, Boden und warum Geduld dazugehört

Berggras will halbschattig bis schattig – volle Mittagssonne verbrennt die Blattränder, besonders bei den goldlaubigen Sorten. Der Boden soll humos, durchlässig und frisch bis feucht sein. Trockenheit ist der einzige Punkt, an dem es empfindlich ist: Unter flach wurzelnden Gehölzen wie Birke muss im ersten Jahr regelmäßig gegossen werden.

Berggras wächst langsam – das ist keine Schwäche, sondern der Grund für seine Form. Im Pflanzjahr sieht ein einzelner Horst noch dünn aus; ab dem dritten Jahr entsteht der typische, gleichmäßig überhängende Schwall, für den man es kauft. Geteilt werden muss es nie. Geschnitten wird erst im Spätwinter, Februar oder März, bodennah – bis dahin schützen die alten Halme den Horst.

Für eine geschlossene Fläche rechnen Sie mit drei bis vier Pflanzen pro Quadratmeter. Am Beetrand, an einer Mauerkante oder über dem Kübelrand kommt der überhängende Wuchs am besten zur Geltung.

Berggras im Schattenbeet kombinieren

Das feine, fließende Blatt braucht große, ruhige Formen daneben: Funkien sind der klassische Partner, Bergenien setzen das runde, ledrige Gegenstück. Farne und Elfenblume fügen sich in dieselbe Lichtsituation, Purpurglöckchen bringen Farbe ins Laub. Fertig zusammengestellt finden Sie das im Schatten- und Waldgarten und im Japan- und Zengarten.

Häufige Fragen zum Japanischen Berggras

Verträgt Berggras Sonne?

Morgen- und Abendsonne ja, pralle Mittagssonne nein. Die goldlaubigen Sorten reagieren am empfindlichsten – dort zeigen sich zuerst braune Blattränder. Je sonniger der Platz, desto wichtiger ist ein gleichmäßig feuchter Boden.

Ist Berggras winterhart?

Ja, bis etwa −20 °C. Es zieht im Winter ein und treibt spät wieder aus – oft erst im Mai. Wer im April eine leere Stelle sieht, sollte nicht voreilig nachpflanzen.

Warum ist mein Berggras so klein geblieben?

Wahrscheinlich ist es einfach noch jung. Ein Horst braucht zwei bis drei Jahre bis zur vollen Größe. Bleibt es dauerhaft kümmerlich, ist meist der Boden zu trocken oder zu fest.

Eignet sich Berggras für den Kübel?

Sehr gut, gerade wegen des überhängenden Wuchses über der Topfkante. Wichtig sind ein schattiger Stand und regelmäßiges Gießen – im Topf trocknet der Ballen schnell aus. Im Winter den Kübel an die Hauswand stellen.