






Vorgarten-Set pflegeleicht – 19 Stauden mit Pflanzplan, statt Schotter
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Frische Gärtnerqualität direkt vom Feld – Staudenbetrieb in 3. Generation
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Vorgarten-Set – 19 Stauden mit Pflanzplan, statt Schotter
Was das Vorgarten-Set ausmacht
Der Schottergarten hatte ein Versprechen: keine Arbeit. Gehalten hat er es nicht lange. Nach drei, vier Jahren liegt Laub zwischen den Steinen, Moos wächst auf dem Vlies, und die Fläche heizt sich im Sommer auf wie ein Parkplatz. In immer mehr Gemeinden darf sie außerdem nicht mehr so bleiben. Dieses Set ist die Antwort auf die Frage, die dann kommt: Was pflanze ich stattdessen, ohne mir ein Beet einzuhandeln, das jede Woche Arbeit macht? 19 Stauden in 6 Sorten, alle aus Steppen, Trockenrasen und Kalkfelsen, alle für volle Sonne und mageren Boden, alle so gewählt, dass nach dem ersten Sommer nur noch ein Rückschnitt im Februar bleibt.
Die 19 Pflanzen reichen für rund 2 Quadratmeter: ein Rechteck von 2 × 1 m oder ein Streifen von 3 × 0,75 m entlang der Hauswand. Beide Pflanzpläne stehen auf dieser Seite. Geblüht wird von Mai bis Oktober, in Purpurrot, Weiß und Lavendelblau; im Winter stehen Blauschwingel, Thymian, Federgras und die silbrigen Triebe der Blauraute, die Fläche ist nie leer. Ein Teil des alten Schotters darf bleiben und wird zur Mulchschicht zwischen den Pflanzen. Alle Pflanzen kommen kräftig im Topf direkt vom Feld. Einzeln gekauft kosten sie 138,81 € – als Set zahlen Sie weniger und die Lieferung ist versandkostenfrei.
Vorteile
-
So pflegeleicht wie Schotter, nur grün
Kein Gießen ab dem zweiten Jahr, kein Düngen, kein Beikraut dank Splittschicht und dichten Polstern. Die Pflege ist ein Rückschnitt Ende Februar. -
Für den Boden, der da ist
Alle sechs Sorten wollen mageren, durchlässigen Boden und volle Sonne. Was unter einem Schottergarten liegt, ist für sie der Normalfall, nicht das Problem. -
Zwei Pläne für zwei Vorgärten
Rechteck 2 × 1 m vor dem Fenster oder Streifen 3 × 0,75 m zwischen Hauswand und Weg: hohe Sorten hinten, niedrige vorn, jede Sorte in Gruppen. -
Blüte von Mai bis Oktober, Form im Winter
Thymian und Storchschnabel ab Mai, Salbei ab Juni, Blauraute bis Oktober. Drei Sorten bleiben im Winter grün oder blond, die Blauraute steht silbrig bis zum Schnitt. -
Direkt vom Erzeuger
Staudengärtnerei in dritter Generation, eigene Anzucht, kein Zwischenhandel.
Merkmale der enthaltenen Sorten
Topfgröße: Blauraute, Storchschnabel und Thymian im 9x9 cm Topf (0,5 Liter), Steppensalbei, Blauschwingel und Federgras im 11x11 cm Topf (1 Liter)
3 x Perovskia atriplicifolia 'Blue Spire' / Blauraute
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Blattfarbe: Silbergrau, fein gefiedert, würzig duftend; Triebe bleiben im Winter als silbrige Silhouette
- Blüten: Lavendelblau, in langen Rispen
- Blütezeit: Juli bis Oktober
- Höhe: 80–120 cm
- Breite: 60–90 cm
3 x Salvia nemorosa 'Sensation White' / Weißer Steppensalbei
- Topfgröße: 11x11 cm (1 Liter)
- Blattfarbe: Graugrün, aromatisch duftend
- Blüten: Reinweiß, aufrechte Kerzen
- Blütezeit: Juni bis August, nach Rückschnitt Nachblüte bis Oktober
- Höhe: 25–35 cm
- Breite: 25–30 cm
4 x Geranium sanguineum 'Max Frei' / Blut-Storchschnabel
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Blattfarbe: Sattgrün, tief gelappt, im Herbst rot gefärbt
- Blüten: Leuchtend purpurrot, schalenförmig
- Blütezeit: Mai bis September
- Höhe: 20–30 cm
- Breite: 30–50 cm
3 x Festuca glauca 'Elijah Blue' / Blauschwingel
- Topfgröße: 11x11 cm (1 Liter)
- Blattfarbe: Immergrün, intensiv blaugrau, fein und dicht
- Blüten: Silbrig-blaue bis strohfarbene Rispen
- Blütezeit: Juni bis Juli
- Höhe: 20–30 cm
- Breite: 25–40 cm
3 x Stipa tenuissima 'Pony Tails' / Federgras
- Topfgröße: 11x11 cm (1 Liter)
- Blattfarbe: Hellgrün, haarfein, im Winter strohblond
- Blüten: Cremefarbene, seidige Rispen
- Blütezeit: Juni bis Juli, Rispen bis in den Winter
- Höhe: 30–40 cm, mit Rispen 40–60 cm
- Breite: 30–40 cm
3 x Thymus praecox 'Red Carpet' / Roter Polsterthymian
- Topfgröße: 9x9 cm (0,5 Liter)
- Blattfarbe: Immergrün, klein, dunkelgrün, würzig duftend
- Blüten: Purpurrot bis karminrot, teppichartig
- Blütezeit: Mai bis Juli
- Höhe: 3–5 cm, mit Blüten 5–10 cm
- Breite: 20–30 cm
Vom Schotter zum Beet in einem Nachmittag
- Schotter abtragen: den größten Teil entfernen (Containerdienst, oder als Belag für Wege und Stellflächen weiterverwenden). 3 bis 5 cm dürfen später als Mulch zurück auf die Fläche.
- Vlies und Folie komplett heraus: das ist der wichtigste Schritt. Reste von Unkrautvlies lassen kein Wasser und keine Wurzeln durch, die Pflanzung wächst dann nicht an.
- Boden lockern: 20 bis 25 cm tief mit der Grabegabel, 3 bis 5 cm Kompost einarbeiten. Keine Blumenerde, kein Dünger, die Sorten wollen es mager.
- Pflanzen ab März: nach dem Plan setzen, Pflanzlöcher doppelt so breit wie der Topf, Ballen auf Bodenhöhe, einmal durchdringend angießen. Pflanzzeit ist März bis Mitte Oktober.
- Splitt als Mulch: zum Schluss 3 bis 5 cm vom alten Schotter oder Splitt zwischen die Pflanzen. Hält Beikraut fern, die Wurzeln kühl und die Polster trocken.
- Erstes Jahr und danach: im ersten Sommer bei Trockenheit einmal pro Woche durchdringend gießen. Ab dem zweiten Jahr nichts mehr außer dem Rückschnitt Ende Februar: Blauraute auf 10 bis 20 cm, Salbei und Storchschnabel bodennah, Gräser auskämmen, Thymian nach der Blüte leicht einkürzen.
- Winterhärte: alle Sorten winterhart, das Set bis −20 °C ohne Schutz; in rauen Lagen Federgras und Blauraute im ersten Winter mit etwas Reisig abdecken. Wichtiger als Frostschutz ist durchlässiger Boden: Winternässe schadet mehr als Kälte.
Vorgarten-Set im Garten verwenden
Der Rechteckplan ist für die Fläche vor dem Fenster oder neben der Haustür gedacht, mit der Hauswand oben. Der Streifenplan für das schmale Beet zwischen Hauswand und Weg, wie es vor den meisten Reihen- und Doppelhäusern liegt. In beiden steht die Blauraute hinten, wo sie mit 80 bis 120 cm Höhe die Wand verdeckt und ab Juli den blauen Schleier bildet; davor Salbei und Federgras, vorn Storchschnabel, Blauschwingel und Thymian, die über die Kante zum Weg wachsen dürfen. Wer mehr Fläche hat, nimmt zwei Sets oder lässt der Blauraute mehr Platz, sie wird breiter als alle anderen. Wer die Fläche nicht sofort bepflanzen kann, lagert die Töpfe hell und frostfrei; alle Sorten sind winterhart.
Was die Gemeinde dazu sagt
In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bremen, Hessen und Sachsen-Anhalt sind Schotterflächen als Gartengestaltung in den Landesbauordnungen ausgeschlossen; mehrere Städte fordern den Rückbau bestehender Flächen auf oder fördern ihn mit Zuschüssen. Was für Ihr Grundstück gilt, sagt Ihnen das Bauamt Ihrer Gemeinde. Die übliche Anforderung lautet: eine begrünte, wasserdurchlässige Fläche, auf der Regen versickern kann. Dieses Set erfüllt sie, und die Splittschicht zwischen den Pflanzen ist kein Schottergarten, sondern eine Mulchschicht auf offenem Boden.
Besonderheiten des Vorgarten-Sets
Die meisten Vorschläge für den Vorgarten nach dem Schotter scheitern an einem von zwei Enden: Entweder sie sind pflegeleicht und sehen aus wie eine Verkehrsinsel, oder sie blühen schön und brauchen jede Woche jemanden. Dieses Set sitzt dazwischen, weil die sechs Sorten aus Lebensräumen kommen, in denen Trockenheit und magerer Boden die Regel sind: die Blauraute aus den Steppen Zentralasiens, der Steppensalbei aus Südosteuropa, Storchschnabel und Thymian von unseren eigenen Trockenrasen, der Blauschwingel von den Kalkfelsen Südfrankreichs, das Federgras aus den Hochebenen Mexikos. Und sie sind so gesetzt, dass das Beet Höhe, Bewegung und fünf Monate Blüte hat, aber nach dem ersten Sommer keine Arbeit mehr.
Häufige Fragen zu diesem Set
-
Muss ich den ganzen Schotter entfernen?
Die Fläche muss frei von Vlies und Folie sein, der Boden darunter gelockert. Vom Schotter selbst dürfen 3 bis 5 cm als Mulchschicht zwischen den Pflanzen bleiben; der Rest kommt weg oder wird als Wegbelag weiterverwendet. -
Wie viel Fläche deckt das Set ab?
Rund 2 Quadratmeter: ein Rechteck von 2 × 1 m oder ein Streifen von 3 × 0,75 m entlang der Hauswand. Beide Pläne stehen auf dieser Seite. Für größere Vorgärten nimmt man zwei Sets oder lässt die Blauraute in die Breite wachsen. -
Ist das Set wirklich so pflegeleicht wie Schotter?
Nach dem ersten Sommer ja. Dann gibt es einen Rückschnitt Ende Februar und sonst nichts: kein Gießen, kein Düngen, kein Beikraut, weil die Splittschicht und die dichten Polster es unterdrücken. Ein Schottergarten muss dagegen jedes Jahr von Laub und Moos befreit werden. -
Wann kann ich pflanzen?
Von März bis Mitte Oktober, sobald der Boden offen und nicht nass ist. Wer das Set im Winter bestellt, lagert die Töpfe hell und frostfrei oder pflanzt sie an einem frostfreien Tag; alle sechs Sorten sind winterhart. -
Was gilt in meiner Gemeinde?
In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bremen, Hessen und Sachsen-Anhalt sind Schotterflächen als Gartengestaltung in den Landesbauordnungen ausgeschlossen; einige Städte fordern den Rückbau bestehender Flächen oder fördern ihn. Was für Ihr Grundstück gilt, sagt Ihnen das Bauamt Ihrer Gemeinde. Dieses Set erfüllt die übliche Anforderung einer begrünten, wasserdurchlässigen Fläche. -
Wie sieht das Beet im Winter aus?
Nicht leer. Blauschwingel und Thymian bleiben grün, das Federgras steht strohblond, die Blauraute behält ihre silbrigen Triebe bis zum Schnitt im Februar. Salbei und Storchschnabel ziehen ein; die Samenstände des Salbeis und das rote Herbstlaub des Storchschnabels bleiben bis zum Schnitt stehen. -
Warum sind keine Rosen oder Lavendel dabei?
Lavendel wäre naheliegend, bleibt aber nur auf sehr durchlässigem Boden länger als drei Jahre schön; die Blauraute leistet dasselbe Blau und ist langlebiger. Rosen brauchen nährstoffreichen Boden und Pflege, das Gegenteil von dem, was dieses Set verspricht.
Fazit zu diesem Set
Für die Fläche, auf der der Schotter weg muss oder weg soll: 19 kräftige Stauden in sechs Sorten, alle für Sonne und mageren Boden ausgewählt, mit zwei Pflanzplänen für Rechteck und Streifen. Einen Nachmittag umbauen, einen Sommer gießen – danach ist der Vorgarten grün, blüht von Mai bis Oktober und macht so wenig Arbeit wie vorher der Schotter.
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Das steckt drin
19 Stauden in 6 Sorten
19 Stauden für den sonnigen Vorgarten – so pflegeleicht wie Schotter, nur grün
Einzeln gekauft 138,81 € · im Set sparen Sie 28,91 €
3×Blauraute
Perovskia atriplicifolia 'Blue Spire'
Topf 9x9 cm (0,5 Liter)
3×Weißer Steppensalbei
Salvia nemorosa 'Sensation White'
Topf 11x11 cm (1 Liter)
4×Blut-Storchschnabel
Geranium sanguineum 'Max Frei'
Topf 9x9 cm (0,5 Liter)
3×Blauschwingel
Festuca glauca 'Elijah Blue'
Topf 11x11 cm (1 Liter)
3×Federgras
Stipa tenuissima 'Pony Tails'
Topf 11x11 cm (1 Liter)
3×Roter Polsterthymian
Thymus praecox 'Red Carpet'
Topf 9x9 cm (0,5 Liter)Pflanzplan
So sieht das Beet gepflanzt aus
Der Plan zeigt eine Beetfläche von etwa 19 Pflanzen – hohe Stauden hinten, niedrige an der Vorderkante. Pflanzen Sie jede Sorte in Gruppen zusammen, so wie hier eingezeichnet: Das wirkt ruhiger als eine gleichmäßige Verteilung und lässt das Beet vom ersten Jahr an geschlossen aussehen.
Rechteck 2 × 1 m
Streifen 3 × 0,75 m
- 1 3× BlaurautePerovskia atriplicifolia 'Blue Spire'
- 2 3× Weißer SteppensalbeiSalvia nemorosa 'Sensation White'
- 3 4× Blut-StorchschnabelGeranium sanguineum 'Max Frei'
- 4 3× BlauschwingelFestuca glauca 'Elijah Blue'
- 5 3× FedergrasStipa tenuissima 'Pony Tails'
- 6 3× Roter PolsterthymianThymus praecox 'Red Carpet'
Der Plan ist ein Vorschlag, kein Zwang. Für ein schmaleres Beet ziehen Sie die Gruppen einfach in die Länge, für eine Ecke schieben Sie die hohen Stauden nach hinten in die Spitze.
Pflege
Von der Lieferung bis zum zweiten Sommer
Schotter und Vlies raus
Den Schotter abtragen (ein Teil darf als Mulch bleiben, siehe Schritt 4), dann das Unkrautvlies oder die Folie darunter vollständig herausziehen, auch an den Rändern. Reste von Vlies sind der häufigste Grund, warum eine Pflanzung nicht anwächst.
Boden lockern
Den verdichteten Boden 20 bis 25 cm tief mit der Grabegabel lockern und 3 bis 5 cm reifen Kompost oder Pflanzerde einarbeiten. Keine Blumenerde, kein Dünger: Alle sechs Sorten wollen es mager.
Pflanzen ab März
Ab März, wenn der Boden offen ist, nach dem Plan setzen: hohe Sorten an die Hauswand, niedrige an den Weg. Pflanzlöcher doppelt so breit wie der Topf, Ballen auf Bodenhöhe, andrücken, einmal durchdringend angießen. Spätestes Pflanzdatum: Mitte Oktober.
Splitt als Mulch
Zum Schluss 3 bis 5 cm vom alten Schotter oder Splitt zwischen die Pflanzen streuen, nicht auf die Pflanzen. Die Schicht hält Beikraut fern, die Wurzeln kühl und die Thymianpolster trocken. Das Beet sieht vom ersten Tag an ordentlich aus.
Erstes Jahr
Im ersten Sommer bei Trockenheit einmal pro Woche durchdringend gießen, nicht täglich ein wenig. Ab dem zweiten Jahr sind die Pflanzen eingewachsen und kommen ohne Gießen aus, auch im Hochsommer.
Schnitt im Februar
Einmal im Jahr, Ende Februar: Blauraute auf 10 bis 20 cm zurückschneiden, Salbei und Storchschnabel bodennah abschneiden, bei den Gräsern die alten Halme auskämmen, den Thymian nach der Blüte leicht einkürzen. Das ist die ganze Pflege.
Die Sorten im Porträt
6 Stauden, die zusammen funktionieren
Jede Sorte in diesem Set hat eine Aufgabe: Struktur, Blütezeit, Blattfarbe oder Bodendeckung. Hier steht, woher sie kommt, wie sie wächst, was sie braucht – und wie sie mit ihren Nachbarn im Beet zusammenspielt.
3× im Set
Nr. 1 im Pflanzplan
Blauraute
Perovskia atriplicifolia 'Blue Spire'
Die Blauraute kommt aus den Steppen und Geröllhängen Zentralasiens, von Afghanistan bis Tibet, und wächst dort auf Boden, der im Sommer staubtrocken ist. Das ist der Grund, warum sie auf dem Platz eines ehemaligen Schottergartens so gut zurechtkommt: Sie will mageren, durchlässigen Boden und volle Sonne, und sie verzeiht jede Trockenheit. 'Blue Spire' ist die bekannteste Sorte, aufrecht, 80 bis 120 cm hoch, mit silbergrauem, fein gefiedertem Laub, das beim Berühren würzig duftet. Von Juli bis Oktober stehen darüber lange, lavendelblaue Blütenrispen, die aus der Ferne wie ein blauer Schleier wirken. Im Winter bleiben die silbrigen Triebe stehen und geben dem Vorgarten eine Form; erst im Februar werden sie auf 10 bis 20 cm zurückgeschnitten. Im Vorgarten-Set bildet sie mit drei Pflanzen die Rückwand des Beetes, an der Hauswand oder am Zaun, wo Höhe gebraucht wird.
- Höhe
- 80–120 cm
- Breite
- 60–90 cm
- Blütezeit
- Juli bis Oktober
- Blütenfarbe
- Lavendelblau, in langen Rispen
- Laub
- Silbergrau, fein gefiedert, würzig duftend; Triebe bleiben im Winter als silbrige Silhouette
- Standort
- Sonne
- Boden
- Durchlässig, sandig bis kiesig, mager, trocken bis mäßig frisch
- Winterhärte
- bis −20 °C
- Topfgröße bei Lieferung
- 9x9 cm (0,5 Liter)
3× im Set
Nr. 2 im Pflanzplan
Weißer Steppensalbei
Salvia nemorosa 'Sensation White'
Der Steppensalbei wächst wild auf den Trockenrasen und Steppen Ost- und Südosteuropas, und sein Name sagt schon, was er mag: Sonne, Wärme und Boden, in dem das Wasser nicht steht. 'Sensation White' ist die kompakte weiße Sorte, nur 25 bis 35 cm hoch, standfest und dicht. Von Juni bis August stehen reinweiße Blütenkerzen über dem graugrünen, würzig duftenden Laub; wer die abgeblühten Kerzen im Juli abschneidet, bekommt im September eine zweite Blüte. Das Weiß ist im Set die Farbe, die alles andere zusammenhält: Es trennt das Blau der Blauraute vom Purpurrot des Storchschnabels und macht das Beet auch aus der Entfernung lesbar. Im Vorgarten-Set steht er mit drei Pflanzen in der mittleren Zone, vor der Blauraute und hinter den niedrigen Polstern.
- Höhe
- 25–35 cm
- Breite
- 25–30 cm
- Blütezeit
- Juni bis August, nach Rückschnitt Nachblüte bis Oktober
- Blütenfarbe
- Reinweiß, aufrechte Kerzen
- Laub
- Graugrün, aromatisch duftend
- Standort
- Sonne
- Boden
- Durchlässig, mäßig nährstoffreich, trocken bis frisch
- Winterhärte
- bis −25 °C
- Topfgröße bei Lieferung
- 11x11 cm (1 Liter)
4× im Set
Nr. 3 im Pflanzplan
Blut-Storchschnabel
Geranium sanguineum 'Max Frei'
Der Blut-Storchschnabel ist in Mitteleuropa heimisch und wächst an sonnigen Waldrändern, auf Trockenrasen und in lichten Kiefernwäldern, meist auf kalkhaltigem, flachgründigem Boden. 'Max Frei' ist die kompakte Auslese, die nicht in die Breite läuft, sondern ein dichtes, 20 bis 30 cm hohes Kissen bildet. Die leuchtend purpurroten Schalenblüten erscheinen ab Mai und hören erst im September auf; danach färbt sich das tief gelappte Laub rot und bleibt bis in den Winter. Kaum eine andere Staude blüht so lange mit so wenig Pflege: Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte, mehr braucht sie nicht. Im Vorgarten-Set ist sie mit vier Pflanzen die Sorte mit den meisten Stück, weil sie den Boden am schnellsten schließt und die Lücke zwischen den Gräsern und dem Salbei füllt.
- Höhe
- 20–30 cm
- Breite
- 30–50 cm
- Blütezeit
- Mai bis September
- Blütenfarbe
- Leuchtend purpurrot, schalenförmig
- Laub
- Sattgrün, tief gelappt, im Herbst rot gefärbt
- Standort
- Sonne bis Halbschatten
- Boden
- Durchlässig, humos, frisch bis mäßig trocken
- Winterhärte
- bis −25 °C
- Topfgröße bei Lieferung
- 9x9 cm (0,5 Liter)
3× im Set
Nr. 4 im Pflanzplan
Blauschwingel
Festuca glauca 'Elijah Blue'
Der Blauschwingel stammt aus den Kalkfelsen und Trockenwiesen Südfrankreichs, und die Sorte 'Elijah Blue' ist die mit dem intensivsten Blau: feine, dichte Halme in einem Blaugrau, das im Winter genauso leuchtet wie im Sommer. Der Horst bleibt halbkugelig, 20 bis 30 cm hoch, und braucht genau das, was ein ehemaliger Schottergarten bietet: Sonne, mageren Boden und Trockenheit. Im Juni und Juli stehen silbrig-blaue Blütenrispen über dem Laub, die zu Stroh verblassen. Geschnitten wird nicht, im Frühjahr kämmt man die alten Halme mit den Fingern aus. Im Vorgarten-Set steht er mit drei Pflanzen an der Vorderkante, dort, wo das Beet an Weg oder Einfahrt grenzt: Er bleibt kompakt, hängt nicht über und ist im Januar der Grund, warum die Fläche nicht leer aussieht.
- Höhe
- 20–30 cm
- Breite
- 25–40 cm
- Blütezeit
- Juni bis Juli
- Blütenfarbe
- Silbrig-blaue bis strohfarbene Rispen
- Laub
- Immergrün, intensiv blaugrau, fein und dicht
- Standort
- Sonne
- Boden
- Durchlässig, trocken bis frisch, nährstoffarm
- Winterhärte
- bis −25 °C
- Topfgröße bei Lieferung
- 11x11 cm (1 Liter)
3× im Set
Nr. 5 im Pflanzplan
Federgras
Stipa tenuissima 'Pony Tails'
Das Federgras kommt aus den trockenen Hochebenen Mexikos und Texas und ist das Gras, das in jedem Wind in Bewegung ist. 'Pony Tails' bildet dichte, 30 bis 40 cm hohe Horste aus haarfeinen, hellgrünen Halmen; ab Juni schieben sich seidige, cremefarbene Rispen darüber, die bis in den Winter stehen bleiben und dann strohblond leuchten. Es will Sonne und mageren, durchlässigen Boden und ist eingewachsen vollkommen trockenheitsfest. Im Vorgarten-Set steht es mit drei Pflanzen als Gruppe am Rand, damit es nicht in die Nachbarn fällt, sondern frei im Wind arbeiten kann. Es ist die Sorte, die dem Beet die Leichtigkeit gibt, die ein Schottergarten nie hatte. Geschnitten wird es nicht; im Frühjahr werden die alten Halme ausgekämmt. In rauen Lagen hilft im ersten Winter etwas Reisig.
- Höhe
- 30–40 cm, mit Rispen 40–60 cm
- Breite
- 30–40 cm
- Blütezeit
- Juni bis Juli, Rispen bis in den Winter
- Blütenfarbe
- Cremefarbene, seidige Rispen
- Laub
- Hellgrün, haarfein, im Winter strohblond
- Standort
- Sonne
- Boden
- Durchlässig, sandig bis kiesig, trocken bis mäßig feucht
- Winterhärte
- bis −20 °C
- Topfgröße bei Lieferung
- 11x11 cm (1 Liter)
3× im Set
Nr. 6 im Pflanzplan
Roter Polsterthymian
Thymus praecox 'Red Carpet'
Der Polsterthymian wächst wild auf Sanddünen, Felsköpfen und Trockenrasen Europas, oft dort, wo außer ihm nichts mehr steht. 'Red Carpet' ist die Sorte mit dem dichtesten Teppich und der kräftigsten Farbe: ein nur 3 bis 5 cm hohes, immergrünes Polster, das sich von Mai bis Juli purpurrot färbt und beim Darübergehen nach Thymian duftet. Er ist trittfest, trockenheitsfest und braucht keinen Dünger. Was er nicht verträgt, ist Winternässe; deshalb liegt er im Set auf der Splittmulchschicht am besten von allen. Im Vorgarten-Set bildet er mit drei Pflanzen die vorderste Kante zum Weg und wächst mit der Zeit über die Einfassung, so dass die Grenze zwischen Beet und Pflaster weich wird.
- Höhe
- 3–5 cm, mit Blüten 5–10 cm
- Breite
- 20–30 cm
- Blütezeit
- Mai bis Juli
- Blütenfarbe
- Purpurrot bis karminrot, teppichartig
- Laub
- Immergrün, klein, dunkelgrün, würzig duftend
- Standort
- Sonne
- Boden
- Durchlässig, sandig bis steinig, mager, trocken bis frisch
- Winterhärte
- bis −20 °C
- Topfgröße bei Lieferung
- 9x9 cm (0,5 Liter)
Häufige Fragen
Was zu diesem Set gefragt wird
Muss ich den ganzen Schotter entfernen?
Die Fläche muss frei von Vlies und Folie sein, der Boden darunter gelockert. Vom Schotter selbst dürfen 3 bis 5 cm als Mulchschicht zwischen den Pflanzen bleiben; der Rest kommt weg oder wird als Wegbelag weiterverwendet.
Wie viel Fläche deckt das Set ab?
Rund 2 Quadratmeter: ein Rechteck von 2 × 1 m oder ein Streifen von 3 × 0,75 m entlang der Hauswand. Beide Pläne stehen auf dieser Seite. Für größere Vorgärten nimmt man zwei Sets oder lässt die Blauraute in die Breite wachsen.
Ist das Set wirklich so pflegeleicht wie Schotter?
Nach dem ersten Sommer ja. Dann gibt es einen Rückschnitt Ende Februar und sonst nichts: kein Gießen, kein Düngen, kein Beikraut, weil die Splittschicht und die dichten Polster es unterdrücken. Ein Schottergarten muss dagegen jedes Jahr von Laub und Moos befreit werden.
Wann kann ich pflanzen?
Von März bis Mitte Oktober, sobald der Boden offen und nicht nass ist. Wer das Set im Winter bestellt, lagert die Töpfe hell und frostfrei oder pflanzt sie an einem frostfreien Tag; alle sechs Sorten sind winterhart.
Was gilt in meiner Gemeinde?
In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bremen, Hessen und Sachsen-Anhalt sind Schotterflächen als Gartengestaltung in den Landesbauordnungen ausgeschlossen; einige Städte fordern den Rückbau bestehender Flächen oder fördern ihn. Was für Ihr Grundstück gilt, sagt Ihnen das Bauamt Ihrer Gemeinde. Dieses Set erfüllt die übliche Anforderung einer begrünten, wasserdurchlässigen Fläche.
Wie sieht das Beet im Winter aus?
Nicht leer. Blauschwingel und Thymian bleiben grün, das Federgras steht strohblond, die Blauraute behält ihre silbrigen Triebe bis zum Schnitt im Februar. Salbei und Storchschnabel ziehen ein; die Samenstände des Salbeis und das rote Herbstlaub des Storchschnabels bleiben bis zum Schnitt stehen.
Warum sind keine Rosen oder Lavendel dabei?
Lavendel wäre naheliegend, bleibt aber nur auf sehr durchlässigem Boden länger als drei Jahre schön; die Blauraute leistet dasselbe Blau und ist langlebiger. Rosen brauchen nährstoffreichen Boden und Pflege, das Gegenteil von dem, was dieses Set verspricht.



