









Cortaderia selloana 'Sunningdale Silver' / Silbernes Pampasgras
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Cortaderia selloana 'Sunningdale Silver' – das silberne Pampasgras
Nicht das höchste Pampasgras im Sortiment, sondern das mit den größten Rispen. Ein einzelner Wedel misst 45 bis 90 Zentimeter — rund das Doppelte dessen, was die kompakten Sorten bringen. Mit Wedeln wird die Pflanze 200 bis 250 Zentimeter hoch und 100 bis 150 Zentimeter breit; der Blattschopf allein bleibt bei etwa 90 Zentimetern.
Was diese Sorte ausmacht
Die Wedel sind das Argument, nicht die Höhe. 45 bis 90 Zentimeter lang, dicht und wetterfest, auf kräftigen Halmen, die sich selbst tragen. Genau daran scheitern viele hohe Pampasgräser: Die Wedel legen sich nach dem ersten Regen. Diese Sorte gilt seit jeher als standfest.
Sie blüht später als die kompakten Sorten. Während 'Pumila' und 'Evita' ab August stehen, kommen die Wedel hier erst im September — und halten dafür bis in den Winter. Wer beides pflanzt, hat von Anfang August bis in den Oktober Wedel im Garten.
Eine benannte, ausgezeichnete Sorte. Eine alte englische Gartenauslese, keine anonyme Sämlingsware. Sie trägt seit 1998 den Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society — eine Auszeichnung für Sorten, die sich über Jahre im Garten bewähren.
Merkmale von Cortaderia selloana 'Sunningdale Silver'
- Botanischer Name: Cortaderia selloana 'Sunningdale Silver'
- Deutscher Name: Silbernes Pampasgras
- Topfgröße: 11x11 cm (1 Liter)
- Lieferzustand: Jungpflanze, etwa 25–30 cm, noch ohne Wedel
- Wuchsform: Horstbildend, mit kräftigen, standfesten Halmen
- Höhe: Blattschopf etwa 90 cm, mit Wedeln 200–250 cm
- Breite: 100–150 cm
- Wedel: 45–90 cm lang, dicht und wetterfest
- Blütezeit: Ab September, die Wedel halten bis in den Winter
- Erste Wedel: Reichlich ab dem zweiten Standjahr
- Standort: Vollsonnig
- Boden: Durchlässig, nährstoffreich, frisch; keine Staunässe
- Winterhärte: Bis etwa −15 °C
- Pflanzabstand: 100–120 cm
- Kübel: Ab etwa 60 Litern Gefäßvolumen
- Auszeichnung: Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society (1998)
- Vermehrung: Vegetativ, sortenecht
Zwei Dinge sagen wir lieber vorher
Im Lieferjahr blüht sie noch nicht. Was ankommt, ist eine kräftige Jungpflanze von etwa 25 bis 30 Zentimetern im 11 × 11 cm Topf, noch ohne Wedel. Das erste Jahr gehört bei jeder Staude den Wurzeln. Reichlich Wedel trägt sie ab dem zweiten Standjahr.
Wintergrün heißt nicht immergrün. Das Laub bleibt über den Winter stehen und ist dann strohfarben bis graugrün — schön, aber nicht frisch grün. Im Februar wird alles auf etwa 20 Zentimeter heruntergeschnitten, danach steht die Pflanze bis Juni niedrig. Wer eine ganzjährig grüne Pflanze sucht, ist bei einem immergrünen Gehölz besser aufgehoben.
Standort und Pflege
- Standort: vollsonnig — im Halbschatten bleiben die Wedel aus
- Boden: durchlässig und nährstoffreich, frisch; Staunässe ist der eine echte Ausschlussgrund, vor allem im Winter
- Pflanzabstand: 100 bis 120 cm — ein Horst wird 100 bis 150 cm breit
- Im Kübel: ab etwa 60 Litern Gefäßvolumen, mit Abzugsloch und Drainage
- Winter: winterhart bis etwa −15 °C. Das Laub im Herbst oben locker zusammenbinden, nicht schneiden — so läuft kein Regenwasser ins Herz des Horstes
- Rückschnitt: erst im Februar auf etwa 20 cm. Handschuhe anziehen, die Blattränder sind scharf wie eine Säge
Nicht der Frost bringt Pampasgras um, sondern die Nässe im Herzen des Horstes. Das Zusammenbinden im Herbst ist der wichtigste Handgriff des Jahres und kostet fünf Minuten.
Aus unserer Gärtnerei
Familienbetrieb in dritter Generation in Goch am Niederrhein, seit 1963. Unsere Pflanzen sind vegetativ vermehrt, von der Mutterpflanze abgeteilt — bei einer benannten Sorte ist das der Unterschied, der zählt: Aus Samen gezogenes Pampasgras streut in Höhe, Wedelgröße und Farbe.
Geliefert wird im eckigen 11 × 11 cm Topf mit einem Liter Substrat. Handelsüblich sind 9 × 9 cm mit etwa einem halben Liter; der größere Ballen wächst schneller an.
Welche Sorte passt?
- 'Tiny Pampa' — 60 bis 70 cm, Wedel schon im 1. Standjahr, für Kübel und Beetkante
- 'Pumila' und 'Evita' — 120 bis 150 cm, Wedel ab August, für den normalen Hausgarten
- 'White' und 'Rosea' — 200 bis 250 cm, voll ab dem 3. Standjahr, die Standardsorten in Weiß und Rosa
- 'Sunningdale Silver' — 200 bis 250 cm, Wedel ab dem 2. Standjahr und ab September, mit den größten Rispen im Sortiment
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Die Wedel
Doppelt so lang wie bei den kompakten Sorten
45 bis 90 Zentimeter misst eine einzelne Rispe. Zum Vergleich: bei 'Evita' sind es etwa 44 Zentimeter. Das ist kein Werbewort, das ist Faktor zwei – und es ist der Wert, in dem diese Sorte im ganzen Sortiment vorn liegt.
Dazu kommt, woran hohe Pampasgräser sonst scheitern: Die Halme sind aufrecht, kräftig und selbsttragend, die Rispen gelten als wetterfest. Sie liegen nach dem ersten Regen nicht flach.
- Rispenlänge 45 bis 90 cm
- Halme selbsttragend, kein Stützen nötig
- Silbrig-weiß bis cremeweiß
- Wetterfest bis in den Winter

Die Höhe
Blattschopf 90 cm, die Wedel stehen weit darüber
Der Blattschopf bleibt bei etwa 90 Zentimetern – das ist ungefähr Zaunhöhe. Darüber stehen die Blütenwedel auf 200 bis 250 Zentimeter. Die Pflanze versperrt also nicht den Blick auf Hüfthöhe, sondern setzt den Auftritt obenauf.
Angaben von 300 Zentimetern laufen im Handel um. Wir haben sie nicht bestätigt gefunden und nennen sie deshalb nicht. Für die vollen 250 cm braucht die Pflanze zwei bis fünf Standjahre.
- Blütenwedel 200 bis 250 cm
- Blattschopf etwa 90 cm
- Breite 100 bis 150 cm
- Endhöhe nach zwei bis fünf Jahren

Die Blüte
Das späte Pampasgras im Sortiment
'Pumila' und 'Evita' stehen ab August. 'Sunningdale Silver' fängt erst an, wenn die beiden verblüht sind. Wer kombiniert, bekommt dadurch eine Wedelzeit von Anfang August bis in den Oktober.
Im Lieferjahr bleibt die Blüte meist aus. Ab dem zweiten Standjahr trägt der Horst reichlich Wedel – früher als 'White' und 'Rosea', die dafür drei Jahre brauchen.
- Blüte September und Oktober
- Reichlich Wedel ab dem 2. Standjahr
- Verlängert die Saison der kleinen Sorten
- Wedel halten bis in den Winter

Die Auszeichnung
Award of Garden Merit – für Gartenwert über Jahre
Die Royal Horticultural Society hat 'Sunningdale Silver' 1998 den Award of Garden Merit zugesprochen. Der Preis gilt nicht einer schönen Saison, sondern der Zuverlässigkeit über Jahre im Garten.
Der Name zeigt nach Surrey, auf die Baumschule Sunningdale. Ein Jahr der Auslese und einen Namen des Selektierers haben wir nicht nachprüfen können – deshalb behaupten wir dazu nichts.
- RHS Award of Garden Merit, 1998
- RHS-Härtegrad H6
- Gartenherkunft, kein Sortenschutz
- Seit Jahrzehnten im Handel
Was wann passiert
Vom 11er-Topf zum Horst mit vollen Wedeln
Der häufigste Grund für Enttäuschung ist keine schlechte Pflanze, sondern eine falsche Erwartung an das erste Jahr. Deshalb stehen die vier Schritte hier, bevor Sie bestellen.
So kommt sie an
Eine gut durchwurzelte Jungpflanze im eckigen Topf von 11 × 11 cm mit einem Liter Substrat, im Freiland abgehärtet. Wedel sind noch keine da – das ist artgemäß.
Erstes Standjahr
Die Pflanze baut Wurzeln und Blattschopf auf. Der Horst wird sichtbar, Wedel kommen meist noch keine. Regelmäßig gießen.
Zweites Standjahr
Jetzt trägt der Horst reichlich Wedel, im September und Oktober. Die Höhe liegt noch unter dem Endmaß, die Rispen sind aber schon voll ausgebildet.
Zwei bis fünf Jahre
Erst dann steht die Pflanze auf 200 bis 250 cm und 100 bis 150 cm Breite. Ab da bleibt sie, wenn der Februarschnitt gemacht wird.
Gießen ist in den ersten Wochen nötig und danach in längeren Trockenphasen des ersten Sommers. Ab dem zweiten Jahr reicht mäßig.

So kommt sie an
Eckiger Topf mit 11 × 11 cm und einem Liter
Handelsübliche 9 × 9-Töpfe fassen die Hälfte. Der eckige 11er-Topf gibt der Pflanze den doppelten Wurzelraum – das sieht man beim Auspacken am Ballen.
Topf abziehen, den Ballen nicht aufreißen. Pflanzloch doppelt so weit wie der Ballen, Oberkante Ballen auf Bodenhöhe. Angießen, auch bei Regen. Pflanzzeit ist Frühjahr bis Frühherbst.
- 11 × 11 cm, 1 Liter Substrat
- Im Freiland abgehärtet
- Ballen nicht aufreißen
- Angießen, auch bei Regen

Standort und Boden
Sonnig, durchlässig, keine Staunässe
Volle Sonne, gern warm und windig. Der Boden durchlässig und nährstoffreich, frisch, aber ohne Staunässe. Der pH-Wert ist gleichgültig, sauer bis alkalisch geht beides.
Im Winter ist stehendes Wasser gefährlicher als Frost. Auf schweren Böden lohnt eine Schicht Kies oder Sand unter dem Ballen.
- Volle Sonne
- Durchlässig und nährstoffreich
- Keine Staunässe
- pH sauer bis alkalisch

Pflanzabstand
Ein Horst wird 100 bis 150 cm breit
Als Solitär 120 cm zum Nachbarn, in der Gruppe 100 cm von Mitte zu Mitte, ein bis drei Stück je Gruppe. Wer enger setzt, nimmt sich die Form, die diese Sorte ausmacht.
Ein Hinweis, der nicht in Prospekten steht: Der Blattrand schneidet. Nicht direkt an den Gehweg, nicht an den Spielplatz.
- Solitär: 120 cm Abstand
- Gruppe: 100 cm von Mitte zu Mitte
- Ein bis drei Stück je Gruppe
- Blattrand schneidet – Abstand zum Weg

Im Kübel
Großes Gefäß, durchlässiges Substrat
Für eine Pflanze, die 250 cm erreichen soll, braucht es ein Gefäß ab etwa 60 Litern – mit Abzugsloch und einer Schicht Kies darunter.
Im Kübel öfter gießen als im Beet. Im Winter das Gefäß an die Hauswand stellen; dort ist es windstiller und der Ballen friert nicht durch.
- Gefäß ab etwa 60 Litern
- Abzugsloch und Kiesschicht
- Öfter gießen als im Beet
- Im Winter an die Hauswand

Winter und Rückschnitt
Wintergrün, nicht immergrün
Das Laub bleibt den Winter über stehen und schützt das Herz der Pflanze. Es ist wintergrün, nicht immergrün: Es vergilbt und überwintert braun. Wer im Herbst schneidet, nimmt der Pflanze den Schutz.
Im Februar bodennah auf etwa 20 Zentimeter. Handschuhe anziehen – der Blattrand schneidet. Im ersten Winter nach dem Pflanzen hilft eine Handvoll Laub über dem Herz.
- Winterhart bis etwa −15 °C
- Zone 7a bis 8b
- Rückschnitt im Februar auf 20 cm
- Handschuhe tragen
Ehrlich gerechnet
Passt diese Sorte an Ihren Platz?
Eine Pflanze, die 250 cm hoch und 150 cm breit wird, ist nicht für jeden Garten die richtige. Lieber vorher klar sagen, als hinterher zurücknehmen.
Dafür ist sie gemacht
- Sie haben mindestens 120 cm Platz in alle Richtungen
- Der Standort ist vollsonnig
- Sie wollen den großen Pampasgras-Auftritt
- Lange Rispen für die Vase sind erwünscht
- Späte Blüte im September und Oktober passt Ihnen
- Der Boden ist durchlässig, keine Staunässe
Dann lieber eine andere
- Der Platz misst weniger als einen Meter
- Sie suchen Sichtschutz das ganze Jahr über
- Die Pflanze soll direkt am Gehweg stehen
- Sie erwarten volle Wedel schon im Lieferjahr
- Der Standort liegt im Schatten
- Der Boden hält im Winter das Wasser
Wenn der Platz nicht reicht: 'Pumila' bleibt bei 120 bis 150 cm, 'Evita' wird breiter als hoch, 'Tiny Pampa' bleibt bei 60 bis 70 cm.
Vier Plätze
Wo ein Pampasgras von 250 cm hingehört
Vier Verwendungen, die sich in der Praxis bewährt haben – mit dem Zeitraum dazu, nicht nur dem Versprechen.

Als Solitär
Freistehend im Rasen
Von allen Seiten sichtbar, am Beetende oder im Rasen. Die Wedel kommen im Gegenlicht am besten.

Sichtschutz, Sommer bis Winter
Nicht ganzjährig
Ab dem Sommer steht der Schopf, ab September kommen die Wedel. Nach dem Februarschnitt bleibt sie bis Juni niedrig.

Im Kübel
ab 60 Litern
Auf Terrasse und Hofeinfahrt. Großes Gefäß, durchlässiges Substrat, im Winter an die Hauswand.

Als Trockenstrauß
Schnitt im Oktober
Voll aufgeblüht schneiden und kopfüber trocknen. Eine Rispe von 45 bis 90 cm reicht für die Vase.
Alle Daten auf einen Blick
Der Steckbrief
Die Angaben gelten für einen vollsonnigen Standort auf durchlässigem Boden — und für die eingewachsene Pflanze ab dem dritten Standjahr.
- Botanischer Name
- Cortaderia selloana 'Sunningdale Silver'
- Deutscher Name
- Silbernes Pampasgras
- Familie
- Süßgräser (Poaceae)
- Höhe mit Wedeln
- 200 bis 250 cm
- Blattschopf
- etwa 90 cm
- Breite
- 100 bis 150 cm
- Wedellänge
- 45 bis 90 cm
- Wedelfarbe
- silbrig-weiß bis cremeweiß
- Halme
- aufrecht, kräftig, selbsttragend
- Blattfarbe
- graugrün
- Blattrand
- schneidend – Handschuhe tragen
- Laub
- wintergrün, überwintert braun
- Blütezeit
- September bis Oktober
- Reichlich Wedel ab
- 2. Standjahr
- Endhöhe nach
- 2 bis 5 Jahren
- Standort
- volle Sonne
- Boden
- durchlässig, nährstoffreich, frisch, keine Staunässe
- pH-Wert
- gleichgültig, sauer bis alkalisch
- Pflanzabstand
- 100 bis 120 cm
- Winterhärte
- bis etwa −15 °C, Zone 7a bis 8b
- Kübel
- ab etwa 60 Litern
- Rückschnitt
- Februar, bodennah auf etwa 20 cm
- Auszeichnung
- RHS Award of Garden Merit, 1998
- Topfgröße
- 11 × 11 cm, 1 Liter
Das Gartenjahr
Wann pflanzen, wann blüht sie, wann wird geschnitten?
Kräftige Farbe heißt Hauptzeit, blasse Farbe heißt: geht auch.
Der Kalender zeigt die eingewachsene Pflanze. Im Lieferjahr bleibt die Zeile Blüte leer — das ist artgemäß und kein Ausfall.
Drei Sorten, dieselbe Pflege
'Sunningdale Silver', 'White' oder 'Pumila'?
Alle drei wollen dasselbe: volle Sonne und durchlässigen Boden. Unterschieden wird über die Größe, die Wedellänge und den Zeitpunkt der Blüte.
| Merkmal | Diese Sorte Cortaderia selloana 'Sunningdale Silver'Silbernes Pampasgras, die längsten Wedel | Cortaderia selloana 'White'Gleiche Höhe, blüht früher | Cortaderia selloana 'Pumila'Die kleine, 120 bis 150 cm |
|---|---|---|---|
| Höhe mit Wedeln | 200 bis 250 cm — die große im Sortiment. | 200 bis 250 cm — gleiche Klasse. | 120 bis 150 cm — etwa Zaunhöhe. |
| Wedellänge | 45 bis 90 cm — gemessen. | nicht gemessen. | nicht gemessen. |
| Blütezeit | September bis Oktober — die späte. | August bis Oktober. | August bis Oktober. |
| Reichlich Wedel ab | 2. Standjahr. | 3. Standjahr. | 2. Standjahr. |
| Winterhärte | bis etwa −15 °C. | bis etwa −15 °C. | bis etwa −15 °C. |
| Topf | 11 × 11 cm, 1 Liter. | 11 × 11 cm, 1 Liter. | 11 × 11 cm, 1 Liter. |
| Zur Pflanze | Zur Pflanze |
Kurz gesagt: Wer die längsten Wedel und eine späte Blüte will, nimmt 'Sunningdale Silver'. Wer dieselbe Höhe früher im Jahr möchte, nimmt 'White'. Wer weniger Platz hat, nimmt 'Pumila'.

Aus eigener Anzucht
Gezogen am Niederrhein, nicht zugekauft
Wir ziehen die Pflanzen selbst heran, auf 3,5 Hektar Freilandfläche in Goch am Niederrhein. Im eckigen Topf von 11 × 11 cm mit einem Liter Substrat, im Freiland abgehärtet.
Sie haben Wind und Kälte also schon gesehen, bevor sie in Ihren Garten kommen. Versand erfolgt im Topf, mit Ballen.
- Staudengärtnerei in dritter Generation
- 3,5 Hektar Freilandfläche in Goch
- Im Freiland abgehärtet
- Versand im Topf, mit Ballen
Häufige Fragen
Was Kundinnen und Kunden fragen
Wie hoch wird 'Sunningdale Silver' wirklich?
Der Blattschopf bleibt bei etwa 90 cm, die Blütenwedel stehen 200 bis 250 cm hoch. Für die volle Höhe braucht die Pflanze zwei bis fünf Standjahre. Angaben von 300 cm, wie sie im Handel umlaufen, haben wir nicht bestätigt gefunden.
Wann sehe ich die ersten Wedel?
Im ersten Standjahr baut die Pflanze Wurzeln und Laub, Wedel kommen meist noch keine. Ab dem zweiten Standjahr trägt der Horst reichlich Wedel, und zwar im September und Oktober.
Übersteht sie den ersten Winter im Freien?
Ja, sie ist bis etwa −15 °C winterhart, Zone 7a bis 8b. Im ersten Winter nach dem Pflanzen hilft eine Handvoll Laub über dem Herz. Das Laub selbst bleibt stehen und wird erst im Februar geschnitten.
Taugt sie als Sichtschutz?
Von Sommer bis Winter ja: ab dem Sommer steht der Schopf, ab September kommen die Wedel dazu. Nach dem Rückschnitt im Februar bleibt die Pflanze bis Juni niedrig. Ganzjährig deckt sie also nicht.
Welcher Standort, welcher Boden?
Volle Sonne, gern warm und windig. Der Boden durchlässig und nährstoffreich, frisch, aber ohne Staunässe. Im Winter ist stehendes Wasser gefährlicher als Frost.
Wie unterscheidet sie sich von 'White'?
In der Höhe kaum – beide stehen bei 200 bis 250 cm. Der Unterschied liegt in der Blütezeit und im Standjahr: 'Sunningdale Silver' blüht im September und Oktober und trägt schon ab dem zweiten Standjahr reichlich Wedel, 'White' blüht ab August und braucht drei Jahre.
Wie groß muss der Kübel sein?
Ab etwa 60 Litern Gefäßvolumen, mit Abzugsloch und einer Schicht Kies. Im Kübel öfter gießen als im Beet, im Winter das Gefäß an die Hauswand stellen.
Muss ich im Herbst schneiden?
Nein. Das Laub bleibt den Winter über stehen und schützt das Herz der Pflanze. Geschnitten wird im Februar, bodennah auf etwa 20 cm. Handschuhe anziehen – der Blattrand schneidet.
Eignen sich die Wedel für die Vase?
Ja. Im Oktober voll aufgeblüht schneiden und kopfüber trocknen. Eine einzelne Rispe von 45 bis 90 cm reicht für eine Bodenvase.
Eine Frage, die hier fehlt? Schreiben Sie uns – wir nehmen sie auf.






