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Sagina - Sternmoos Stauden Gaenge

Sagina - Sternmoos

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AusverkauftSagina subulata Sternmoos als grüne Bodendecke, typische Staude von Stauden Gänge, wächst niedrig und dicht.
Gelbe Staude Sagina subulata 'Aurea' Gold Sternmoos, wächst als Bodendecker mit kleinen, goldgelben Blättern.

Sternmoos ist kein Moos, sondern eine Blütenstaude – und die einzige in unserem Sortiment, die man betreten darf. Zwei bis fünf Zentimeter hoch, dicht wie ein Rasen, immergrün und im Mai bis Juli über und über mit kleinen weißen Sternblüten bedeckt. Genau die Pflanze für Fugen, Trittplatten und kleine Flächen, auf denen Rasen keinen Sinn ergibt.

Grün oder Goldgelb?

Zwei Sorten, ein Unterschied

Wuchs, Höhe und Ansprüche sind identisch: 2 bis 5 cm hoch, bis 30 cm breit, winterhart bis etwa −20 °C, Blüte von Mai bis Juli. Unterschiedlich ist allein die Laubfarbe.

  • Sagina subulata – frischgrün bis hellgrün. Die ruhige Variante, die zwischen grauen Platten wie eine Fuge aus Rasen wirkt.
  • 'Aurea' – goldgelb bis leuchtend gelbgrün. Deutlich auffälliger und die bessere Wahl, wenn eine Fläche hell werden soll oder ein Muster entstehen darf.

Beide lassen sich problemlos mischen – abwechselnd verlegt ergeben sie zwischen Trittplatten ein Schachbrettmuster, das den ganzen Winter hält.

Wo es hingehört

Fugen zwischen Terrassen- und Trittplatten, Wegränder, Tröge, Grabbepflanzung, japanische Gärten, kleine Flächen als Rasenersatz. Nicht geeignet ist es für stark genutzte Wege, für Flächen unter Bäumen mit starkem Wurzeldruck und für Standorte, die im Sommer komplett austrocknen.

Standort, Boden und der Grund für braune Stellen

Sternmoos steht sonnig bis halbschattig und will einen durchlässigen, humosen Boden, der gleichmäßig frisch bleibt. Das ist der entscheidende Punkt: Es verträgt gelegentliches Betreten, aber keine längere Trockenheit.

Braune Stellen mitten im Polster sind das häufigste Problem und haben fast immer eine von zwei Ursachen. Entweder war es zu trocken – dann wässern und die Stelle wächst wieder zu. Oder das Polster ist so dicht geworden, dass es sich in der Mitte anhebt und dort austrocknet; dann drückt man es im Frühjahr flach an oder schneidet die Stelle heraus und setzt ein Teilstück ein. Sternmoos lässt sich beliebig teilen und wächst schnell wieder zusammen.

Für eine geschlossene Fläche rechnen Sie mit zwölf bis sechzehn Pflanzen pro Quadratmeter, in Fugen mit einer Pflanze alle 15 bis 20 cm. Gedüngt und geschnitten wird nicht.

Sternmoos im Garten kombinieren

In Fugen und auf kleinen Flächen ist Teppich-Thymian der klassische Partner für die sonnigen, trockeneren Stellen, während Sternmoos die frischeren übernimmt. Blauer Bubikopf und Lippenmäulchen sind ähnlich niedrig und blühen in Blau beziehungsweise Violett. Im japanischen Garten steht es unter Japanischem Berggras und neben Schlangenbart. Alle niedrigen Flächenpflanzen finden Sie bei den Bodendeckern, den passenden Stil im Japan- und Zengarten.

Häufige Fragen zum Sternmoos

Ist Sternmoos wirklich trittfest?

Es verträgt gelegentliches Betreten – etwa den Weg über eine Terrasse oder zwischen Trittplatten. Ein täglich benutzter Hauptweg oder eine Spielfläche für Kinder ist zu viel. Für solche Stellen legt man Platten und lässt das Sternmoos die Fugen füllen.

Kann ich damit den Rasen ersetzen?

Auf kleinen Flächen ja, auf großen wird es teuer und pflegeintensiv. Der Vorteil: kein Mähen, immergrün, Blüte im Frühsommer. Der Nachteil: Es braucht gleichmäßige Feuchtigkeit und hält keiner Belastung stand.

Bleibt es im Winter grün?

Ja, es ist immergrün und winterhart bis etwa −20 °C. Nach starkem Frost kann das Polster kurz bräunlich wirken und erholt sich im Frühjahr von selbst.

Wächst es auch im Schatten?

Im Halbschatten ja. Im tiefen Schatten wird es dünn und vermoost. Die goldgelbe 'Aurea' verliert dort außerdem ihre Farbe und wird grün.