








Cortaderia selloana 'Rosea' / Rosa Pampasgras
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Frische Gärtnerqualität direkt vom Feld – Staudenbetrieb in 3. Generation
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Cortaderia selloana 'Rosea' – Pampasgras mit zartrosa Wedeln, 200 bis 250 cm hoch
Was Cortaderia selloana 'Rosea' ausmacht
Cortaderia selloana 'Rosea' ist das rosa blühende Pampasgras. Sie wird 200 bis 250 cm hoch und bildet einen dichten, aufrechten Horst, über dem ab August die federartigen Wedel stehen. Deren Farbe ist ein zartes Rosé mit silbrigem Schimmer – am kräftigsten, wenn die Wedel frisch aufgehen, danach hellt der Ton über die Wochen auf. In der Endphase steht sie cremeweiß da wie ihre Schwester 'White'.
Ein Wort zum Rosaton, bevor Sie bestellen: Im Netz kursieren Bilder von Pampasgras in kräftigem Pink. Die sind nachbearbeitet. So etwas gibt es als winterharte Gartenpflanze nicht. Unsere Ware ist vegetativ vermehrt, der Rosé-Ton ist deshalb sortenecht und verlässlich – aber er ist zart, kein Pink. Wer das weiß, freut sich; wer Pink erwartet, wird enttäuscht.
Damit es keine Enttäuschung gibt: Sie kommt als kräftige Jungpflanze im 11 × 11 cm Topf. Pampasgras blüht in den ersten Standjahren noch nicht – die ersten Wedel kommen in der Regel im zweiten bis dritten Jahr, die volle Größe danach. Das erste Jahr gehört den Wurzeln.
Vorteile von Cortaderia selloana 'Rosea'
-
Zartrosa Wedel ab August
Große, federartige Rispen mit silbrigem Schimmer, die bis in den Winter stehen bleiben. Geschnitten halten sie jahrelang im Trockenstrauß. -
200 bis 250 cm Höhe
Ein Solitär, der einen Platz für sich braucht und ihn auch füllt. Ab dem dritten Jahr trägt er als grüne Wand. -
Horstig, ohne Ausläufer
Der Horst wird breiter, wandert aber nicht durchs Beet. Was Sie pflanzen, bleibt, wo Sie es gesetzt haben. -
Winterhart bis etwa −15 °C
Mehrjährig, treibt jedes Frühjahr neu aus. Entscheidend ist nicht die Kälte, sondern ein Boden, der im Winter abtrocknet. -
Pflegeleicht
Einmal eingewachsen kommt sie mit Trockenheit, Wind und Salzluft gut zurecht. Ein Rückschnitt im Jahr genügt.
Merkmale von Cortaderia selloana 'Rosea'
- Botanischer Name: Cortaderia selloana 'Rosea'
- Topfgröße: 11x11 cm (1 Liter)
- Wuchsform: Aufrecht, horstbildend, keine Ausläufer
- Höhe: 200–250 cm mit Blütenwedeln, Laubhorst 100–150 cm
- Breite: 150–200 cm
- Blattfarbe: Schmal, grün, leicht überhängend
- Blüte: Zartrosa bis roséfarbene, federartige Wedel (August–Oktober)
- Erste Blüte: Ab dem zweiten bis dritten Standjahr
- Standort: Vollsonnig
- Boden: Durchlässig, humos, mäßig trocken bis frisch, keine Staunässe
- Winterhärte: Bis etwa −15 °C winterhart
- Pflanzabstand: Mindestens 100 cm
- Vermehrung: Vegetativ, sortenecht
- Pflegeaufwand: Gering
Cortaderia selloana 'Rosea' pflegen
Standort:
Vollsonnig und warm. Im Halbschatten wächst sie zwar, aber die Wedel bleiben spärlich und der Rosaton blass.
Boden:
Durchlässig und humos. Staunässe ist der einzige echte Ausschlussgrund – im Winter mehr noch als im Sommer. Bei schwerem Boden hilft eine Schicht Kies oder Splitt im Pflanzloch.
Bewässerung:
Im ersten Jahr regelmäßig gießen, bis die Pflanze eingewachsen ist. Danach ist sie trockenheitsverträglich und braucht nur in langen Hitzeperioden Wasser.
Düngung:
Eine leichte Gabe im Frühjahr reicht. Zu viel Stickstoff macht das Laub weich und die Wedel spärlich.
Rückschnitt:
Erst im Spätwinter, im Februar oder März, auf etwa 20 cm über dem Boden. Nicht im Herbst – das alte Laub ist der Winterschutz. Handschuhe und lange Ärmel anziehen, die Blattränder sind scharf wie eine Säge.
Winterschutz:
Das Laub im Herbst locker zusammenbinden, damit kein Wasser ins Herz des Horstes läuft. In rauen Lagen zusätzlich den Fuß mit Reisig oder Mulch abdecken.
Geduld im ersten Jahr:
Eine junge Pflanze steckt ihre Kraft zuerst in die Wurzeln. Bleiben die Wedel im ersten Sommer aus, ist das kein Mangel, sondern der normale Verlauf.
Cortaderia selloana 'Rosea' im Garten verwenden
- Solitär: Einzeln in den Rasen oder an eine Beetecke gesetzt, mit mindestens einem Meter Luft ringsum. So kommt der Horst zur Geltung.
- Sichtschutz: Ab dem dritten Jahr trägt sie als grüne Wand. In einer Reihe mit 100 bis 150 cm Abstand wird daraus eine lebende Hecke, die im Winter als Struktur stehen bleibt.
- Am Sitzplatz: Hinter der Terrasse oder neben dem Gartenweg – nicht direkt an den Weg, die Blattränder schneiden im Vorbeigehen.
- Strand- und Kiesgarten: Salzluft und magerer Boden machen ihr nichts aus. Mit Lavendel, Perovskia oder Stipa kombiniert entsteht ein leichtes, helles Bild.
- Für die Vase: Die Wedel im September schneiden, wenn sie gerade aufgegangen sind, kopfüber trocknen. Sie halten Jahre.
Wann Cortaderia selloana 'Rosea' nicht die richtige Wahl ist
- Wenn schon im ersten Sommer Wedel gewünscht sind: Die kommen in der Regel erst im zweiten bis dritten Standjahr. Wer sofort Blüte will, braucht eine ältere Pflanze aus dem Großtopf.
- Wenn kräftiges Pink erwartet wird: 'Rosea' blüht zartrosa mit silbrigem Schimmer und hellt zum Herbst hin auf. Pinkes Pampasgras auf Fotos ist nachbearbeitet.
- Wenn der Platz knapp ist: 200 bis 250 cm hoch, 150 bis 200 cm breit. Für Kübel, Balkon und kleine Beete ist 'Tiny Pampa' mit 60 bis 70 cm die richtige Wahl.
- Wenn der Boden schwer und im Winter nass ist: Nicht der Frost bringt Pampasgras um, sondern das Wasser im Herzen des Horstes.
- Wenn kleine Kinder direkt daneben spielen: Die Blattränder schneiden.
Häufige Fragen zu Cortaderia selloana 'Rosea'
1. Wie rosa ist 'Rosea' wirklich?
Zartrosa mit silbrigem Schimmer, am kräftigsten beim Aufgehen im August, danach zunehmend heller bis cremeweiß. Kein Pink – Bilder mit kräftig pinkem Pampasgras sind nachbearbeitet.
2. Warum blüht meine Pflanze im ersten Jahr nicht?
Weil sie zuerst wurzelt. Pampasgras braucht in der Regel zwei bis drei Standjahre bis zur ersten Blüte und weitere Jahre bis zur vollen Größe. Am besten im Frühjahr pflanzen, dann hat sie eine ganze Saison Vorlauf.
3. Wie groß wird sie, und wie viel Platz braucht sie?
200 bis 250 cm hoch mit Wedeln, 150 bis 200 cm breit. Pflanzabstand mindestens 100 cm, als Sichtschutzreihe 100 bis 150 cm.
4. Ist sie winterhart, und braucht sie Schutz?
Winterhart bis etwa −15 °C. Wichtiger als die Kälte ist die Nässe: das Laub im Herbst locker zusammenbinden und in rauen Lagen den Fuß abdecken.
5. Wann und wie wird zurückgeschnitten?
Erst im Spätwinter, im Februar oder März, auf etwa 20 cm über dem Boden. Nicht im Herbst, denn das alte Laub schützt das Herz der Pflanze. Handschuhe und lange Ärmel, die Blattränder sind scharf.
Fazit zu Cortaderia selloana 'Rosea'
'Rosea' ist das Pampasgras für alle, die den großen Auftritt wollen und den Platz dafür haben. 200 bis 250 cm, zartrosa Wedel ab August, winterhart bis etwa −15 °C. Sie kommt als Jungpflanze im 1-Liter-Topf und braucht zwei bis drei Jahre bis zur ersten Blüte – dafür steht sie dann jahrzehntelang. Wer es weiß und wartet, bekommt den Solitär, den es auf den Bildern zu sehen gibt.
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Diese Sorte
Vegetativ vermehrt – sortenechter RosatonCortaderia selloana 'Rosea' – Rosa Pampasgras
Das große Pampasgras in Rosé. Mit Wedeln 200 bis 250 Zentimeter hoch und 150 bis 200 Zentimeter breit — ein Solitär, der Platz braucht und ihn auch füllt. Zwei Dinge sagen wir lieber vorher als hinterher: Der Farbton ist ein zartes Altrosa mit silbrigem Schimmer, kein kräftiges Pink. Und die ersten Wedel kommen in der Regel im zweiten bis dritten Standjahr, nicht im Pflanzjahr.

Die Farbe
Zartrosa mit silbrigem Schimmer – und ehrlich gesagt kein Pink
Im Netz kursieren Bilder von Pampasgras in kräftigem Pink. Die sind nachbearbeitet. So etwas gibt es als winterharte Gartenpflanze nicht, und wer es erwartet, wird enttäuscht. Der echte Ton von 'Rosea' ist ein warmes Altrosa, etwa wie ein blassrosa Rosenblatt, mit silbrigem Schimmer zwischen den Ährchen. Am kräftigsten ist er, wenn die Wedel frisch aufgehen; über die Wochen hellt er auf und geht zum Winter hin ins Beige. Weil unsere Ware vegetativ vermehrt ist — also aus Teilung, nicht aus Samen —, ist der Farbton sortenecht und wiederholt sich Jahr für Jahr.
- Warmes Altrosa mit silbrigem Schimmer, matt statt leuchtend
- Am kräftigsten beim Aufgehen, danach hellt der Ton auf
- Vegetativ vermehrt, deshalb sortenecht — keine Sämlingsstreuung
- Geschnitten und getrocknet hält der Ton über den Winter

Die Größe
200 bis 250 Zentimeter – die Wedel mitgerechnet
Der Laubhorst allein wird 100 bis 150 Zentimeter hoch, darüber stehen die Wedel auf hohen Stielen. Zusammen kommt die Pflanze auf 200 bis 250 Zentimeter und wird dabei 150 bis 200 Zentimeter breit. Auf dem Bild steht sie an einem 1,50 Meter hohen Lattenzaun — die Wedelspitzen reichen etwa anderthalb Zaunhöhen hoch. Das ist die Endgröße auf einem vollsonnigen Standort, erreicht ab dem dritten bis vierten Standjahr.
- Laubhorst 100 bis 150 cm, mit Wedeln 200 bis 250 cm
- Breite 150 bis 200 cm, dicht horstbildend und ohne Ausläufer
- Pflanzabstand mindestens 100 cm, sonst drängen sich die Horste
- Wer es kleiner braucht: 'Tiny Pampa' bleibt bei 60 bis 70 cm
Was wann passiert
Vom 11er-Topf zum blühenden Horst
Der häufigste Grund für Enttäuschung ist keine schlechte Pflanze, sondern eine falsche Erwartung an das erste Jahr. Deshalb zeigen wir beides: was ankommt und was daraus wird.
So kommt sie an
Eine gut durchwurzelte Jungpflanze im 11 × 11 cm-Topf mit einem Liter Erde. Das Laub ist etwa 30 bis 35 Zentimeter lang, Blütenwedel sind noch keine da. Das ist der normale Lieferzustand eines Ziergrases in dieser Topfgröße und kein Mangel.
Erstes Standjahr
Sie wurzelt zuerst. Der Horst wird breiter und höher, bleibt aber deutlich unter der Endgröße, und Wedel kommen in aller Regel noch keine. Das erste Jahr gehört den Wurzeln. Wer im Frühjahr pflanzt, gibt ihr eine ganze Saison Vorlauf.
Zweites bis drittes Standjahr
Jetzt kommen die ersten Wedel, ab August, zartrosa über dem Laub. Der volle Flor und die Endhöhe von 200 bis 250 Zentimetern folgen im dritten bis vierten Jahr. Ab da blüht sie jedes Jahr.
Gießen ist in den ersten Wochen nötig und danach in längeren Trockenphasen des ersten Sommers. Ab dem zweiten Jahr kommt sie auf durchlässigem Boden allein zurecht.

Was im Karton ankommt
Ein Liter Wurzelraum statt einem halben
Jede Pflanze verlässt den Betrieb frisch aus unserem Bestand, gut durchwurzelt und sorgfältig verpackt. Sie kommt im 11 × 11 cm-Topf mit einem Liter Erde. Handelsübliche 9 × 9 cm-Töpfe fassen nur etwa einen halben Liter. Der doppelte Wurzelraum bedeutet einen kräftigeren Ballen, schnelleres Anwachsen und mehr Reserve im ersten Sommer — und der zählt bei einer Pflanze, die im ersten Jahr vor allem Wurzeln baut.
- 11 × 11 cm Topf mit einem Liter Erde
- Laub etwa 30 bis 35 cm lang, kräftig und grün
- Noch ohne Blütenwedel — die kommen ab dem 2. bis 3. Standjahr
- Versand aus eigener Anzucht in Goch am Niederrhein

Standort und Boden
Volle Sonne, guter Ablauf – und keine Winternässe
Vollsonnig, durchlässig, humos. Staunässe ist der eine Ausschlussgrund, vor allem im Winter. Nicht die Kälte bringt Pampasgras um, sondern das Wasser im Herzen des Horstes. Auf schwerem Boden hilft es, großzügig Sand und Splitt einzuarbeiten oder den Horst leicht erhöht zu setzen. Im Halbschatten wächst das Laub zwar, die Blüte bleibt aber aus — das ist der zweithäufigste Fehler nach dem zu engen Pflanzabstand.
- Vollsonnig — im Schatten bleiben die Wedel aus
- Durchlässiger, humoser Boden, mäßig trocken bis frisch
- Salzluftverträglich, deshalb auch für Küstengärten
- Achtung beim Arbeiten: die Blattränder sind scharf wie eine Säge

Als Reihe
Sichtschutz – aber erst ab dem dritten Standjahr
Eine Reihe 'Rosea' wird mit den Jahren zu einer dichten, 2,50 Meter hohen Wand aus Laub und Wedeln. Nur eben nicht sofort: Im ersten Jahr steht dort eine kniehohe Jungpflanze, im zweiten ein halbhoher Horst. Wer im ersten Sommer Sichtschutz braucht, ist mit einem Ziergras grundsätzlich falsch beraten. Wer drei Jahre Zeit hat, bekommt dafür eine Wand, die sich im Wind bewegt und im Winter stehen bleibt.
- Als Reihe 100 bis 150 cm Abstand von Horst zu Horst
- Dichte Wand ab dem dritten Standjahr, nicht vorher
- Das Laub bleibt über den Winter stehen und schirmt weiter ab
- Nicht direkt an schmale Wege setzen — die Blattränder schneiden

Winter
Bis etwa −15 °C – und das Laub bleibt stehen
Das Laub im Herbst locker zusammenbinden, es schützt das Herz vor Nässe. In rauen Lagen den Fuß zusätzlich mit Reisig abdecken. Der Rückschnitt kommt erst im Februar oder März, auf etwa 20 Zentimeter — nicht im Herbst, denn das alte Laub ist der Winterschutz. Die verblassten Wedel stehen den ganzen Winter und sind bei Raureif das Schönste, was der Garten dann zu bieten hat.
- Winterhart bis etwa −15 °C, Zone 7b bis 8b
- Laub im Herbst locker zusammenbinden, nicht schneiden
- In rauen Lagen den Fuß mit Reisig abdecken
- Rückschnitt erst im Spätwinter auf etwa 20 cm, Handschuhe anziehen
Ehrlich gesagt
Wo 'Rosea' richtig ist – und wo nicht
Die rechte Spalte ist uns wichtiger als die linke. Fast alle Enttäuschungen bei dieser Sorte kommen aus zwei Erwartungen, die sie nicht erfüllen kann: kräftiges Pink und Blüte im ersten Jahr.
Ja, hier ist sie richtig
- Als Solitär auf der Rasenfläche, mit mindestens 1,50 m Platz ringsum
- Als hohe Reihe an Terrasse oder Grundstücksgrenze, ab dem dritten Standjahr
- Im vollsonnigen Kiesbeet zwischen Lavendel, Perovskia und Federgras
- In großen Gärten, in denen 2,50 m nicht erdrückend wirken
- In Küstennähe — Salzluft macht ihr nichts aus
- Für den Trockenstrauß: geschnittene Wedel halten über den Winter
Lieber nicht, hier wird es schwierig
- Wer kräftiges Pink erwartet — der Ton ist ein zartes Altrosa
- Wenn schon im Pflanzjahr Wedel erwartet werden
- Dauerhaft im Kübel — dafür ist sie zu groß, das kann 'Tiny Pampa'
- Im Schatten oder Halbschatten, dort bleibt die Blüte aus
- Auf schwerem, dauernd nassem Boden — Winternässe ist die größte Gefahr
- Direkt an schmalen Wegen und Sitzplätzen: die Blattränder schneiden
Wer den gleichen Wuchs in Schneeweiß sucht, nimmt 'White'. Wer nur 60 bis 70 Zentimeter Platz hat, nimmt 'Tiny Pampa'. Beide stehen bei uns im Sortiment.
Wohin damit
Vier Plätze, an denen 2,50 Meter richtig sind
Der Pflanzabstand beträgt in jedem Fall mindestens 100 Zentimeter, in der Reihe 100 bis 150. Enger gesetzt nehmen sich die Horste gegenseitig Licht und bleiben schmal.

Als Solitär
Freistehend
Auf der Rasenfläche oder am Ende einer Sichtachse. Rings um den Horst mindestens anderthalb Meter Platz, damit er seine volle Breite bekommt.

Als Reihe
An der Terrasse
Drei bis fünf Horste im Abstand von 100 bis 150 cm. Ab dem dritten Standjahr steht dort eine bewegte Wand aus Laub und Wedeln.

Im Kiesgarten
Zwischen Splitt
Mit Lavendel, Perovskia und Federgras als höchste Pflanze. Der Splitt hält das Herz trocken, und genau darauf kommt es im Winter an.

Als Trockenstrauß
Geschnitten
Wedel schneiden, sobald sie voll aufgeblüht sind, kopfüber an einem luftigen schattigen Platz trocknen. Dann rieseln sie weniger.
Alle Daten auf einen Blick
Der Steckbrief
Die Angaben gelten für einen vollsonnigen Standort auf durchlässigem Boden — und für die eingewachsene Pflanze ab dem dritten Standjahr.
- Botanischer Name
- Cortaderia selloana 'Rosea'
- Deutscher Name
- Rosa Pampasgras, rosa blühendes Pampasgras
- Familie
- Süßgräser (Poaceae)
- Wuchsform
- Aufrecht, dicht horstbildend, keine Ausläufer
- Höhe Laub
- 100 bis 150 cm
- Höhe mit Blüte
- 200 bis 250 cm
- Breite
- 150 bis 200 cm
- Blütezeit
- August bis Oktober
- Blütenfarbe
- Zartrosa mit silbrigem Schimmer
- Erste Blüte
- Ab dem 2. bis 3. Standjahr
- Blütenwedel
- Dicht und federartig, auf hohen Stielen über dem Laub
- Laub
- Schmal, linealisch, mittelgrün bis graugrün, bogig überhängend
- Standort
- Vollsonnig
- Boden
- Durchlässig, humos, mäßig trocken bis frisch, keine Staunässe
- Winterhärte
- bis etwa −15 °C
- Winterhärtezone
- 7b bis 8b
- Pflanzabstand
- Mindestens 100 cm, in der Reihe 100 bis 150 cm
- Vermehrung
- Vegetativ – der Farbton ist dadurch sortenecht
- Rückschnitt
- Erst im Februar oder März, auf etwa 20 cm
- Topfgröße
- 11 × 11 cm, 1 Liter
Das Gartenjahr
Wann pflanzen, wann blüht sie, wann wird geschnitten?
Kräftige Farbe heißt Hauptzeit, blasse Farbe heißt: geht auch.
Der Kalender zeigt die eingewachsene Pflanze. Im Pflanzjahr und meist auch im ersten vollen Standjahr bleibt die Zeile Blüte leer — das ist artgemäß und kein Ausfall.
Drei Pampasgräser, zwei Farben, zwei Größen
Welches passt an deinen Platz?
Alle drei stehen bei uns im Sortiment und wollen dasselbe: volle Sonne und durchlässigen Boden. Sie unterscheiden sich in zwei Punkten, und die entscheiden über Zufriedenheit — in der Farbe und in der Größe.
| Merkmal | Diese Sorte Cortaderia selloana 'Rosea'Rosa Pampasgras, 200 bis 250 cm | Cortaderia selloana 'White'Die weiße Schwester, 200 bis 250 cm | Cortaderia selloana 'Tiny Pampa'Die kleine, 60 bis 70 cm |
|---|---|---|---|
| Höhe mit Wedeln | 200 bis 250 cm — deutlich über Kopfhöhe. | 200 bis 250 cm — gleicher Wuchs, gleiche Wirkung. | 60 bis 70 cm — etwa kniehoch, das ist die Endgröße. |
| Blütenfarbe | Zartrosa mit silbrigem Schimmer, zum Herbst aufhellend. | Schneeweiß, der klassische Pampasgras-Auftritt. | Cremeweiß, silbrig schimmernd. |
| Blütezeit | August bis Oktober. | August bis Oktober. | September bis Oktober, also etwas später. |
| Wohin sie passt | Großer Garten, Solitär, hohe Reihe. | Großer Garten, Solitär, hohe Reihe. | Kübel, Balkon, Beetkante, kleiner Garten. |
| Erste Blüte | Ab dem 2. bis 3. Standjahr. | Ab dem 2. bis 3. Standjahr. | Einzelne Wedel oft schon im Pflanzjahr. |
| Pflanzabstand | Mindestens 100 cm, in der Reihe 100 bis 150 cm. | Mindestens 100 cm, in der Reihe 100 bis 150 cm. | 40 bis 50 cm, drei Pflanzen je m². |
| Zur Pflanze | Zur Pflanze |
Ehrlich eingeordnet: Wer den großen Auftritt in Weiß will, nimmt 'White'. Wer nur einen Kübel oder eine Beetkante zu bepflanzen hat, nimmt 'Tiny Pampa'. 'Rosea' ist die Wahl für alle, denen der Rosaton wichtig ist — und die den Platz dafür haben.

Pflanzen und Abstand
Mindestens einen Meter Abstand – besser anderthalb
Am besten im Frühjahr pflanzen, dann hat sie eine ganze Saison Vorlauf. Das Pflanzloch doppelt so breit wie der Ballen, auf schwerem Boden Sand und Splitt einarbeiten. In den ersten Wochen regelmäßig gießen, danach nur noch in längeren Trockenphasen. Der häufigste Pflanzfehler bei dieser Sorte ist ein zu enger Abstand: Wer 50 Zentimeter rechnet, bekommt schmale, sich gegenseitig bedrängende Horste statt drei gleichmäßig gewachsener Pflanzen.
- Pflanzabstand mindestens 100 cm, in der Reihe 100 bis 150 cm
- Pflanzzeit Frühjahr, alternativ September und Oktober
- Pflanzloch doppelt so breit wie der Ballen
- Auf schwerem Boden Sand und Splitt einarbeiten oder erhöht setzen

Staudengärtnerei in 3. Generation
Aus Goch am Niederrhein, frisch aus unserem Bestand
Seit drei Generationen ziehen wir Stauden und Gräser in Goch am Niederrhein. Was Sie bestellen, steht bei uns auf der Fläche und wird für den Versand frisch aus dem Bestand genommen — kein Zwischenhandel, keine Zukaufware aus dem Lager. Unsere 'Rosea' ist vegetativ vermehrt, jede Pflanze geht also auf dieselbe Mutterpflanze zurück. Deshalb können wir beim Farbton etwas versprechen.
- Eigene Anzucht in Goch am Niederrhein
- Frisch aus dem Bestand genommen, nicht aus dem Lager
- 11 × 11 cm Topf mit einem Liter Erde
- Vegetativ vermehrt — sortenechter Rosaton
Häufige Fragen
Was Kundinnen und Kunden zu 'Rosea' fragen
Wie rosa ist 'Rosea' wirklich?
Ein zartes, warmes Altrosa mit silbrigem Schimmer — etwa wie ein blassrosa Rosenblatt. Am kräftigsten, wenn die Wedel im August aufgehen, danach hellt der Ton auf. Die Bilder von Pampasgras in kräftigem Pink, die im Netz kursieren, sind nachbearbeitet; als winterharte Gartenpflanze gibt es das nicht.
Warum blüht meine Pflanze im ersten Jahr nicht?
Weil sie zuerst wurzelt. Die ersten Wedel kommen in der Regel im zweiten bis dritten Standjahr, der volle Flor im dritten bis vierten. Das erste Jahr gehört den Wurzeln. Wer im Frühjahr pflanzt, gibt ihr eine ganze Saison Vorlauf.
Wie groß und wie breit wird sie?
Der Laubhorst 100 bis 150 Zentimeter, mit den Wedeln 200 bis 250 Zentimeter. Die Breite liegt bei 150 bis 200 Zentimetern. Das ist die Endgröße auf vollsonnigem Standort ab dem dritten bis vierten Standjahr.
Ist sie winterhart, und braucht sie Schutz?
Bis etwa −15 °C. Wichtiger als die Kälte ist die Nässe: das Laub im Herbst locker zusammenbinden, damit kein Wasser ins Herz läuft, und in rauen Lagen den Fuß mit Reisig abdecken.
Taugt sie als Sichtschutz?
Ab dem dritten Standjahr ja, davor nicht. Dann steht dort eine 2,50 Meter hohe Wand aus Laub und Wedeln, die auch im Winter stehen bleibt. Im Pflanzjahr ist es eine kniehohe Jungpflanze — wer sofort Sichtschutz braucht, ist mit einem Ziergras falsch beraten.
Wann und wie wird zurückgeschnitten?
Erst im Spätwinter, Februar oder März, auf etwa 20 Zentimeter. Nicht im Herbst, denn das alte Laub ist der Winterschutz. Handschuhe und lange Ärmel anziehen, die Blattränder sind scharf wie eine Säge.
Wie viele Pflanzen brauche ich für eine Reihe?
Rechnen Sie 100 bis 150 Zentimeter von Horst zu Horst. Für fünf Meter Reihe sind das vier bis fünf Pflanzen. Enger gesetzt nehmen sich die Horste gegenseitig Licht und bleiben schmal.
Bildet sie Ausläufer oder sät sie sich aus?
Nein. Sie wächst dicht horstbildend und bleibt, wo sie gesetzt wurde. Der Horst wird mit den Jahren breiter, mehr passiert nicht. Unsere Ware ist vegetativ vermehrt, also geteilt und nicht aus Samen gezogen.
Kann ich die Wedel schneiden und trocknen?
Ja. Am besten schneiden, sobald die Wedel voll aufgeblüht sind, und kopfüber an einem luftigen, schattigen Platz trocknen. Dann bleiben sie fest und rieseln weniger. Der Rosaton hält sich getrocknet über den Winter.






